Edelmann: Kulturförderung darf keine Bühne für Provokationen gegen Religionen werden

Kultursprecherin der Wiener Volkspartei fordert Hinterfragen der finanziellen Unterstützung für künstlerische Provokationen

Die aktuelle Debatte rund um einzelne Werke der Ausstellung „Du sollst dir ein Bild machen“ im Wiener Künstlerhaus zeigt für Gemeinderätin Judith Edelmann, Kultursprecherin der Wiener Volkspartei, einen grundsätzlichen Handlungsbedarf in der Kulturpolitik der Stadt Wien: „Natürlich gilt die künstlerische Freiheit, auch wenn Religionen thematisiert werden. Dennoch sind einige der betreffenden Ausstellungen unnötig provozierend und sollten daher nicht mit öffentlichen Geldern finanziert werden. Reine Provokation schafft keinen echten Diskurs. Gerade in Zeiten knapper Budgets sind SPÖ und Neos dringend aufgefordert, solche Förderungen zu überdenken.“

Edelmann betont, dass die öffentliche Hand verpflichtet sei, mit Steuergeld verantwortungsvoll umzugehen – besonders dort, wo sensible Themen berührt werden. Ein respektvoller Umgang mit religiösen Symbolen sei kein Widerspruch zu künstlerischer Freiheit, sondern Voraussetzung für einen konstruktiven gesellschaftlichen Austausch.

Zahlreiche Christinnen und Christen in Wien würden sich in ihrem Glauben zunehmend angegriffen fühlen, während geförderte Institutionen Provokationen als Selbstzweck präsentieren. „Es braucht keine künstlich aufgeheizten Kulturkämpfe, sondern eine Kulturpolitik, die Vielfalt ermöglicht, ohne bewusst Grenzen des Respekts zu überschreiten“, so Edelmann weiter.

Abschließend hält Edelmann fest: „Wien braucht eine Kulturförderung, die Verantwortung zeigt. Wo Kunst zur Respektlosigkeit wird, muss die Stadt klar reagieren.“

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