
eMove Austria als UN-Projekt ausgezeichnet: Österreich setzt Maßstäbe für nachhaltige Mobilität weltweit
Hanke sieht „große Auszeichnung für Österreich“ – Programm zur E-Mobilität wird Teil des UN-Jahrzehnts für nachhaltigen Verkehr (2026–2035)
Die Vereinten Nationen starteten offiziell das Jahrzehnt für nachhaltigen Verkehr (2026–2035) in New York. Ziel der UN-Initiative im Rahmen der Agenda 2030 ist es, nachhaltige, leistbare und klimafreundliche Mobilität weltweit voranzubringen. Mit dem Programm „eMove Austria“ ist nun auch ein zentrales österreichisches Leuchtturmprojekt als offizieller Beitrag zur UN-Dekade anerkannt – ein starkes internationales Signal für die Qualität und Wirkung der österreichischen Mobilitätspolitik.
Mobilitätsminister Peter Hanke betont die Bedeutung dieser internationalen Anerkennung: „_Dass eMove Austria als Projekt der UN-Dekade des nachhaltigen Verkehrs genannt wird, ist eine große Auszeichnung für Österreich. Es zeigt, dass unser Zugang zur Mobilitätswende, nämlich pragmatisch, sozial ausgewogen und zielgerichtet, auch international überzeugt. Wir beweisen, dass Klimaschutz, wirtschaftliche Stärke und alltagstaugliche Mobilität kein Widerspruch sind und bieten damit sowohl den Menschen als auch der Automobilbrache die nötige Planungs- und Investitionssicherheit_.“
Die UN-Dekade basiert auf der Resolution A/78/148 „Stärkung der Verbindungen zwischen allen Verkehrsträgern zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung“. Mitgliedstaaten wurden dazu aufgerufen, konkrete, wirksame Initiativen einzubringen. Österreich folgt diesem Aufruf mit ambitionierten und praxistauglichen Maßnahmen. Allen voran mit eMove Austria, dem umfassenden Programm zur Forcierung emissionsfreier Mobilität.
ANERKENNUNG DER VEREINTEN NATIONEN FÜR ÖSTERREICHS SCHNELLLADE-AUSBAU
Die Nennung von eMove Austria als Projekt des UN-Jahrzehnts unterstreicht die internationale Vorbildwirkung des österreichischen Ansatzes: Statt einzelner Maßnahmen setzt Österreich auf ein integriertes Gesamtprogramm, das Ladeinfrastruktur, Fahrzeuge, Forschung, Marktanreize und regulatorische Rahmenbedingungen unter einer gemeinsamen Dachmarke bündelt. Damit leistet eMove Austria nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende, sondern dient auch als Modell für andere Staaten weltweit.
EMOVE AUSTRIA: KONKRETER BEITRAG ZU GLOBALEN NACHHALTIGKEITSZIELEN
eMove Austria bündelt alle zentralen Maßnahmen zur E-Mobilität in Österreich und setzt klare Schwerpunkte beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. In Städten ebenso wie in ländlichen Regionen soll die Schnellladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Damit adressiert das Programm eine der zentralen Herausforderungen der globalen Verkehrswende: den flächendeckenden, gerechten Zugang zu sauberer Mobilität.
Für die Jahre 2025 und 2026 stellt Österreich beinahe eine halbe Milliarde Euro für die Kofinanzierung von E-Bussen, Nutzfahrzeugen, Elektromotorrädern sowie Ladeinfrastruktur bereit. Förderfähig sind Privatpersonen, Unternehmen, NGOs sowie Gemeinden und Regionen. Durch strategische Standortplanung, enge Zusammenarbeit mit regionalen Akteur:innen und eine laufende Analyse der Netzabdeckung wird eine nachhaltige und effiziente Umsetzung sichergestellt.
ÖSTERREICH ALS VERLÄSSLICHER PARTNER DER UN
Mit eMove Austria unterstreicht Österreich auch seine Rolle als engagierter Partner der Vereinten Nationen. Insbesondere Länder mit besonderen geografischen oder wirtschaftlichen Herausforderungen, etwa zentralasiatische Binnenentwicklungsstaaten, können von den österreichischen Erfahrungen profitieren.
Hanke abschließend: „_Die UN-Dekade ist eine Einladung zur Zusammenarbeit. Mit eMove Austria bringen wir nicht nur ein starkes nationales Programm ein, sondern auch unser Know-how. Nachhaltiger Verkehr ist ein Schlüssel zur Erreichung der globalen Entwicklungsziele und Österreich übernimmt dafür Verantwortung_.“
LINKS
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Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Jan Hofmann
Telefon: +43 1 71162-658114
E-Mail: jan.hofmann@bmimi.gv.at
Website: https://www.bmimi.gv.at
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