
Aus aktuellem Anlass: „Universum History“-Dreiteiler über „Lateinamerika und die USA“
Am 9. Jänner um 22.35 bzw. 23.30 Uhr und am 11. Jänner um 23.05 Uhr in ORF 2 und ORF ON
Die gewaltsame Absetzung und Verschleppung von Venezuelas Diktator Nicolás Maduro durch US-Spezialtruppen vor wenigen Tagen wirft ein Schlaglicht auf die wechselvollen Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika. US-Präsident Donald Trump lässt keinen Zweifel daran, dass die Intervention in Caracas vor allem wegen der venezolanischen Erdölvorkommen erfolgt ist. Dass er damit internationales Recht bricht, nimmt er in Kauf. Mehr noch, Trump droht auch den Regimevertretern in Kuba oder dem linksgerichteten Präsidenten Kolumbiens, Gustavo Petro, ein ähnliches Schicksal an. Erinnerungen werden wach an Zeiten, in denen Washington die lateinamerikanischen Staaten als ihren „Hinterhof“ betrachtet und behandelt haben. Politische Entwicklungen in den Staaten Lateinamerikas werden und wurden in den Machtzentren der USA genau beobachtet, Entscheidungsträger in Mittel- und Südamerika wiederum können kaum agieren, ohne die Reaktion Washingtons einzukalkulieren.
„Universum History“ zeichnet in der dreiteiligen ARTE-France-Dokumentation (Regie: Marie-Lise Lafon) „Lateinamerika und die USA“ am Freitag, dem 9. Jänner 2026, um 22.35 Uhr („Der lange Schatten Washingtons“) und um 23.30 Uhr („Invasion in Panama“) bzw. am Sonntag, dem 11. Jänner, um 23.05 Uhr („Rebellion in Venezuela“) jeweils in ORF 2 und auf ORF ON anhand mehrerer Beispiele nach, wie stark unterschiedliche Regierungen der Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahrzehnten die Geschicke Lateinamerikas und das Schicksal seiner Menschen (mit)bestimmt haben – die Interessen der USA standen dabei meist im Vordergrund.
Freitag, 9. Jänner, 22.30 Uhr, ORF 2
http://presse.ORF.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender