
Im Nachgang zu Berlin: Wie sicher ist das österreichische Stromnetz?
DIE JÜNGSTEN SABOTAGEAKTE AUF DAS STROMNETZ IN BERLIN HABEN DIE VERWUNDBARKEIT KRITISCHER INFRASTRUKTUR ERNEUT IN DEN FOKUS GERÜCKT. OESTERREICHS ENERGIE, DIE INTERESSENVERTRETUNG DER HEIMISCHEN E-WIRTSCHAFT, BETONT ANGESICHTS DIESER EREIGNISSE DIE NOTWENDIGKEIT IN DIE HOHE WIDERSTANDSFÄHIGKEIT DES ÖSTERREICHISCHEN NETZES ZU INVESTIEREN.
Die Sicherheit der kritischen Infrastruktur steht nach den Vorfällen in Deutschland erneut im Fokus der öffentlichen Debatte. „Das österreichische Stromnetz gilt zwar als eines der sichersten weltweit, dennoch kann bei einer Infrastruktur, mit einer Systemlänge von mehr als 270.000 km, vollständige Sicherheit nie garantiert werden. Um einen großflächigen Stromausfall auszulösen, bedarf es jedoch zusätzlich zu enormer krimineller Energie auch einschlägiges Fachwissen. Ein Brand an einer beliebigen Stelle des Netzes reicht bei uns in der Regel dafür nicht aus“, so Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.
Maßgeblich hierfür ist das n-1-Prinzip, nach dem das Stromnetz geplant wird: Fällt eine Komponente aus – etwa durch technischen Defekt oder Fremdeinwirkung – übernehmen andere Bestandteile diese Aufgabe und ermöglichen den Weiterbetrieb. „Schon bei der Planung der Netze wird darauf geachtet, dass möglichst jeder Verbraucher über mehrere Seiten versorgt werden kann“, so Schmidt. Auch im Zuge von Naturereignissen oder Wartungsarbeiten kann es zu Ausfällen kommen, schon allein deshalb legen unsere Netzbetreiber Wert auf eine möglichst ausfallssichere Netzstruktur.
SCHUTZMASSNAHMEN UND VERANTWORTLICHKEITEN
Österreichs E-Wirtschaft
Christian Zwittnig
Telefon: 0676845019260
E-Mail: c.zwittnig@oesterreichsenergie.at
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