SPÖ-Auer: „Übersiedlung des Hauses der Geschichte ins MuseumsQuartier ist richtiger Schritt für zeitgemäße Erinnerungskultur“

SPÖ-Kultursprecherin begrüßt Entscheidung von Kulturminister Andreas Babler

SPÖ-Kultursprecherin Katrin Auer begrüßt die Entscheidung von Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler, nach einer internen Evaluierung an den Plänen zur Übersiedlung des Hauses der Geschichte Österreich (hdgö) ins MuseumsQuartier Wien festzuhalten. „Diese Entscheidung des Ministers schafft die notwendige Klarheit und eine belastbare Grundlage für die Weiterentwicklung eines zentralen Projekts der österreichischen Erinnerungs- und Demokratiepolitik“, so Auer. ****

Die nun bestätigte Standortentscheidung stelle sicher, dass die umfangreichen Vorarbeiten – von der abgeschlossenen Entwurfsplanung bis zur in Vorbereitung befindlichen Baugenehmigung – nicht ins Leere gehen. „Planungssicherheit ist eine Grundvoraussetzung für verantwortungsvolle Kulturpolitik. Dass die bisher geleistete Arbeit nun verwertbar bleibt, ist ein wichtiges Signal an alle Beteiligten“, betont Auer.

Besonders hebt die SPÖ-Kultursprecherin hervor, dass der neue Standort im MuseumsQuartier deutlich bessere räumliche und inhaltliche Möglichkeiten bietet. „Mit rund 3.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Vermittlungsfläche kann das Haus der Geschichte seinem Anspruch erstmals gerecht werden: Raum für Dauer- und Sonderausstellungen, für zeitgemäße Vermittlung und für gesellschaftliche Debatte“, so Auer. Das MuseumsQuartier sei zudem ein international sichtbarer Kulturstandort, der die Reichweite und Sichtbarkeit des hdgö deutlich erhöhe. Der neue Standort biete vor allem die Möglichkeit, sich am neuen Standort vertieft mit der Shoah als dunkelstem Kapitel der österreichischen Geschichte auseinanderzusetzen; dies sei der richtige Schritt für eine zeigemäße Erinnerungskultur.

Abschließend hält Auer fest: „Mit der Bestätigung der Übersiedlung ins MuseumsQuartier setzt Andreas Babler auf Kontinuität, fachliche Fundierung und Verlässlichkeit – auch im Bewusstsein budgetärer Rahmenbedingungen. Das ist ein wichtiger Schritt für ein zukunftsfähiges Haus der Geschichte Österreich und für eine lebendige demokratische Erinnerungskultur.“ (Schluss) ah/bj

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