AK-Präsident Stangl kritisiert massive Kürzungen des Landes Oberösterreich bei berufsbezogener Aus- und Weiterbildung

DAS LAND OBERÖSTERREICH HAT FÜR 2026 DAS OÖ. BILDUNGSKONTO VON 6,8 AUF 5,8 MILLIONEN EURO GEKÜRZT. ZUDEM WIRD DIE LAUFZEIT DES KONTOS UM ZWEI JAHRE GESTRECKT. DAS BEDEUTET, DASS VIELE WEITERBILDUNGSWILLIGE ARBEITNEHMER:INNEN MASSIVE EINBUSSEN HABEN WERDEN. „Angesichts der Herausforderungen am Arbeitsmarkt ist es fatal, wenn es jetzt bei der beruflichen Weiterbildung der Arbeitnehmer:innen zu Kürzungen kommt“, SO AK-PRÄSIDENT STANGL.

Gekürzt wird bei vielen Weiterbildungen und bei bestimmten Zielgruppen. So erhalten zum Beispiel Personen, die einen Lehrabschluss berufsbegleitend nachholen, in Zukunft deutlich weniger Weiterbildungsförderung. Hier werden nicht mehr 60 Prozent der Kurskosten bis zu maximal 2.700 Euro durch das Bildungskonto abgedeckt, sondern der Fördersatz wurde auf 30 Prozent bis zu maximal 2.200 Euro gesenkt. Betroffen sind aber auch kostenpflichtige Ausbildungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, wie zum Beispiel die Ausbildung zur Heimbeihilfe oder zur Ordinationsassistenz.
KÜRZUNGEN BEI DENEN, DIE ES AM MEISTEN BRAUCHEN

Arbeiterkammer Oberösterreich
Hans Promberger
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E-Mail: hans.promberger@akooe.at
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