„kreuz und quer“ über „Künstliche Intelligenz als Therapeut“

Am 13. Jänner um 23.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Psychische Krankheiten müssen behandelt werden. Aber es gibt nicht ausreichend Therapieplätze bzw. zu wenige Therapeutinnen und Therapeuten. Gefährlich lange Wartezeiten sind die Realität. Die Folgen können fatal sein. Ein Drittel aller Menschen leidet an Depressionen, ein weiteres Drittel an Angststörungen, dazu kommen Borderline und Schizophrenie. „Ohne KI werden wir der Lage nicht mehr Herr“, warnt der Münchner Klinikprofessor Nikolaos Koutsouleris. Bisher behandelt Psychotherapie all diese Störungen nach dem „Passt für alles“-Prinzip mit kognitiver Verhaltenstherapie. „Das versagt bei 50 Prozent aller Patienten“, kritisiert Sabine Herpertz von der Universität Heidelberg. Könnte KI helfen, eine maßgeschneiderte Verhaltenstherapie für alle Betroffenen zu berechnen? Diese und mehr Fragen beleuchtet die „kreuz und quer“-Doku „Künstliche Intelligenz als Therapeut“ von Nicole Wächter und Peter Moersam am Dienstag, dem 13. Jänner 2026, um 23.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON. Das Verhalten des Therapeuten ließe sich ebenfalls von einer KI beleuchten: Wie beeinflusst es die Heilung? Dafür nennt Ulrich Hegerl von der Deutschen Depressionshilfe beispielhaft die verzweifelten Patienten, die sich unmittelbar nach dem Verlassen von Sigmund Freuds Praxis umbrachten.

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