
NEOS begrüßen Einführung des „Österreich-Tarifs“
Meinl-Reisinger/Doppelbauer: „Günstige Energiekosten sind ein wesentlicher Hebel im Kampf gegen die Teuerung.“
„Günstige Energiekosten schaffen die dringend notwendige Entlastung für Haushalte und Unternehmen, dämpfen die Inflation und stärken den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig“, sagt NEOS-Vorsitzende und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und begrüßt den angekündigten „Österreich-Tarif“ des Verbund.
Der neue Tarif des Verbund, der ab März 2026 gilt und Strom für private Kundinnen und Kunden unter 10 Cent pro Kilowattstunde anbietet, schafft nicht nur ein günstiges Preisangebot, sondern stärkt auch den Wettbewerb im Strommarkt – ein zentrales Ziel von NEOS. Der liberalisierte Strommarkt macht einen Anbieterwechsel leicht möglich. Bisher wird das allerdings von viel zu wenig Menschen wahrgenommen. „Der Markt braucht aktive Kundinnen und Kunden, die selbst den Anbieter wechseln, um echte Wettbewerbseffekte zu setzen. Attraktive Tarifangebote wie der Verbund-Tarif sind ein Ansporn für diesen Wechsel“, sagt Meinl-Reisinger.
Am günstigen Tarif des Verbund zeige sich außerdem, dass es nicht immer gesetzliche Eingriffe brauche, um Strompreise zu senken: Unternehmerische Verantwortung und staatlich gestützte Investitionen zahlen sich aus.
WEITERE STRUKTURREFORMEN NOTWENDIG
„Der heute vom Verbund angekündigte ,Österreich-Tarif‘ von unter 10 Cent pro Kilowattstunde für private Stromkundinnen und -kunden ist ein positives Zeichen für den Standort“, ergänzt NEOS-Energiesprecherin Karin Doppelbauer. „Wir hoffen, dass damit ein erster Schritt in Richtung mehr Wettbewerb gesetzt wird und weitere Unternehmen folgen. Es kann aber nur ein Anfang für weitere Strukturreformen sein.“
Schon mit dem Beschluss des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes sei es gelungen, einen modernen Rechtsrahmen für eine dezentrale, digitale und erneuerbare Stromversorgung zu schaffen, von der Haushalte und Wirtschaft gleichermaßen profitieren, so Doppelbauer. „Gesunkene Beschaffungspreise müssen künftig an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden – das ist ein echter Fortschritt.“
Die notwendigen Strukturreformen, die wir im Bereich Energie brauchen, seien allerdings noch nicht abgeschlossen, betont Doppelbauer. „Für langfristig niedrige Energiepreise müssen wir auch das enge Geflecht an Kreuzbeteiligungen am heimischen Energiemarkt auflösen, Netzbetreiber zusammenlegen und die Politik aus den Aufsichtsräten der Energiekonzerne entfernen. Darauf werden wir NEOS als Reformkraft in dieser Bundesregierung weiter drängen.“
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