
Österreichs gemeinnütziger Stiftungssektor startet stark ins Jahr 2026 – mehr Stiftungen, mehr Vertrauen, mehr Wirkung!
Aktuelle Umfrage im Auftrag des Verbandes für gemeinnütziges Stiften unterstreicht große Wertschätzung der Bevölkerung gegenüber gemeinnützigen Stiftungen.
MIT EINEM REKORD AN NEUGRÜNDUNGEN 2025, EINEM POSITIVEN IMAGE IN DER BEVÖLKERUNG UND JÄHRLICHEN FÖRDERMITTELN VON RUND 130 MILLIONEN EURO FÜR DEN GUTEN ZWECK STARTET DER GEMEINNÜTZIGE STIFTUNGSSEKTOR IN ÖSTERREICH MIT RÜCKENWIND INS JAHR 2026. EINE AKTUELLE UMFRAGE UNTER MEHR ALS 1.000 PERSONEN ZEIGT: GEMEINNÜTZIGE STIFTUNGEN GENIESSEN GROSSES VERTRAUEN – ZUGLEICH BESTEHT NOCH VIEL INFORMATIONSBEDARF IM HINBLICK AUF IHR VIELFÄLTIGES WIRKEN FÜR DIE GESELLSCHAFT. FÜR DEN VERBAND FÜR GEMEINNÜTZIGES STIFTEN (VGS) IST KLAR: DER HÖCHSTSTAND AN NEUGRÜNDUNGEN IST ERFREULICH, ABER ZUGLEICH EIN KLARER AUFTRAG, DEN SEKTOR AM BEISPIEL DER NACHBARLÄNDER NOCH WEITERZUENTWICKELN.
REKORD BEI NEUGRÜNDUNGEN IM VORJAHR
Mit 20 neu gegründeten gemeinnützigen Stiftungen war 2025 ein Rekordjahr für den österreichischen Stiftungssektor. Auffällig ist dabei die hohe Dynamik zu Jahresbeginn: Rund 80 % der Neugründungen erfolgten bereits in der ersten Jahreshälfte.
„Auch 2026 beginnt vielversprechend: Bereits am 3. Jänner wurde die erste neue gemeinnützige Stiftung eingetragen. Das zeigt, dass das Interesse an nachhaltigem gesellschaftlichem Engagement weiter wächst“, zeigt sich DR. GÜNTHER LUTSCHINGER, GESCHÄFTSFÜHRENDER VORSTAND DES VERBANDES FÜR GEMEINNÜTZIGES STIFTEN, erfreut. Gleichzeitig bleibt der internationale Vergleich ein Ansporn: Trotz eines Wachstums von 2,1 %, liegt Österreich bei der Anzahl gemeinnütziger Stiftungen im DACHLI-Raum weiterhin am unteren Ende.
„Die vergleichsweise geringe Stiftungsdichte in Österreich hängt damit zusammen, dass hierzulande erst vor zehn Jahren ein modernes Stiftungsrecht geschaffen wurde. Für uns ist die Entwicklung daher ein klarer Auftrag, den Sektor auch künftig zu begleiten und ein weiteres Wachstum anzuregen“, so LUTSCHINGER. Derzeit sind von insgesamt ca. 3.600 Stiftungen und Fonds im Land rund 950 gemeinnützig tätig.
BEVÖLKERUNG NIMMT GEMEINNÜTZIGE STIFTUNGEN POSITIV WAHR
Eine vom VgS beauftragte, österreichweite Umfrage des Instituts Public Opinion (n=1.031) zeigt: Gemeinnützige Stiftungen genießen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. 49 % der Befragten ab 16 Jahren nehmen sie „sehr“ oder „eher positiv“ wahr, lediglich 11 % verbinden ein negatives Image damit. 34 % haben kein klares Bild von gemeinnützigen Stiftungen – für den Verband ein Zeichen dafür, dass die breite Unterstützung des Sektors für gemeinnützige Anliegen noch stärker in der Bevölkerung vermittelt werden muss. Besonders positiv fällt das Urteil bei Personen mit höherem Bildungsabschluss aus. Sie bewerten die Rolle gemeinnütziger Stiftungen zu 55 % positiv.
„In Summe zeigt sich – bei dieser ersten Umfrage zum Image gemeinnütziger Stiftungen – ein gesellschaftlich breit gestütztes Vertrauen in Stiftungen und ihre Rolle zur Förderung von Anliegen des Gemeinwohls“ so STUDIENLEITER DR. BERNHARD HOFER VON PUBLIC OPINION/ INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG.
Bei den Erwartungen an die Tätigkeit gemeinnütziger Stiftungen gibt es unter den Befragten klare Tendenzen hin zum Bereich „Soziales, Armutsbekämpfung, Lebenshilfe“ (59 %), gefolgt von „Unterstützung von Kindern und Jugendlichen“ (35 %) und „Umwelt- und Tierschutz“ (33 %). Stifter*innen bevorzugen zusätzlich für die Bevölkerung noch weniger wahrgenommene Themen wie Bildung, Wissenschaft, Forschung oder Kunst und Kultur.
Geschäftsführender Vorstand des Verbandes für gemeinnütziges Stiften
Dr. Günther Lutschinger
Telefon: +43 676 4410108
E-Mail: guenther.lutschinger@stiften.at
Website: https://www.stiften.at
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