
Greenpeace: Umweltbundesamt zeigt Fehlkurs der Regierung beim Klimaziel 2030 auf
Klimaschutzmaßnahmen im Regierungsprogramm sind unzureichend, um Klimaziel 2030 zu erreichen – Klimaschutz muss bei Regierungsklausur Priorität eingeräumt werden
Eine neue Prognose des Umweltbundesamts zeigt Österreichs drohende Verfehlung des EU-Klimaziels 2030 auf. Selbst wenn die im Regierungsprogramm angekündigten Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden, bleibt ein gesammelter Überschuss von rund 13 Millionen Tonnen Treibhausgasen. Werden keine weiteren Maßnahmen umgesetzt, ist sogar mit einem Überschuss von 20 Millionen Tonnen Treibhausgasen zu rechnen. Dieses klimapolitische Versagen wird teuer für Österreichs Steuerzahler:innen: Statt wirksamen Klimaschutz zu finanzieren, müsste die Regierung Millionen für Ausgleichszahlungen aufbringen. Angesichts des ohnehin knappen Budgets ist das besonders fatal. Greenpeace fordert, dass die Regierung dem Klimaschutz Priorität einräumt und das Thema auf die Agenda der heutigen Regierungsklausur setzt. Zudem muss die Regierung das Klimagesetz rasch umsetzen, klimaschädliche Subventionen stoppen und einen fairen und verbindlichen Ausstieg aus Gasheizungen beschließen.
Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in Österreich:
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