
Grüne Wirtschaft | Jungwirth: Sparkurs der Bundesregierung als Irrweg für Wirtschaft und Klima
Aktuelle Prognose des Umweltbundesamts zeigt fatale Konsequenzen der verfehlten Klimapolitik und negative Auswirkungen auf die Wirtschaft auf
Die aktuell veröffentlichte Prognose des Umweltbundesamts macht klar: Mit dem derzeitigen Kurs verfehlt Österreich die Klimaziele 2030 deutlich – selbst dann, wenn alle geplanten Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm umgesetzt würden. Damit verbunden sind jedoch nicht nur Strafzahlungen in Milliardenhöhe, sondern auch verpasste Chancen zur Stärkung der Wirtschaft und für Österreichs Unternehmer:innen.
„Der Sparkurs der Bundesregierung in Sachen Klimaschutz erweist sich als fataler Irrweg. Wie die Prognose klar aufzeigt, wären die nötigen Investitionen in den Klimaschutz mit positiven Effekten auf Beschäftigung und Einkommen verbunden. Die Bundesregierung holzt aber stattdessen beim Klimaschutz ab und verspielt damit Wachstumseffekte.“ so Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft.
„Klimaschutz und die Unterstützung der Wirtschaft werden aktuell als Entweder-oder-Frage erzählt; dabei gibt es klare positive Zusammenhänge, die zeigen: Von Investitionen in den Klimaschutz profitieren Umwelt UND Wirtschaft“, so Jungwirth weiter.
Die Grüne Wirtschaft fordert die Bundesregierung und Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer daher einmal mehr zu einer Kurskorrektur auf, um sich klar für ambitionierten Klimaschutz einzusetzen. Das schützt nicht nur das Klima, sondern hilft ganz konkret Österreichs Wirtschaft und den Unternehmer:innen.
Die vollständige Prognose des Umweltbundesamts finden Interessierte hier.
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