
Neue UBA-Prognose: WWF fordert Sofortprogramm zum Erreichen der Klimaziele
Österreich droht Klimaziele zu verfehlen, Strafzahlungen in Milliardenhöhe möglich – WWF fordert Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie Natur- und Bodenschutz-Offensive
Laut einer neuen Prognose des Umweltbundesamts droht Österreich die EU-Klimaziele für 2030 deutlich zu verfehlen. Der WWF fordert daher ein umfassendes „Sofortprogramm” der Bundesregierung. „DIE NEUE PROGNOSE SOLLTE EIN WECKRUF FÜR DIE BUNDESREGIERUNG SEIN, BEIM KLIMASCHUTZ IN DIE GÄNGE ZU KOMMEN. ANSONSTEN DROHEN MILLIARDENSCHWERE FOLGEKOSTEN FÜR DAS BUDGET UND DIE GESAMTE GESELLSCHAFT. DAMIT WÜRDE DIE REGIERUNG SOWOHL DEN SCHUTZ DER BEVÖLKERUNG ALS AUCH DIE FINANZIELLE SORGFALT STRÄFLICH VERNACHLÄSSIGEN”, sagt WWF-Klimasprecher Karl Schellmann.
Der WWF fordert insbesondere den Abbau umweltschädlicher Subventionen, ein Energiespar-Programm sowie eine Natur- und Bodenschutz-Offensive. Zudem brauche es ein ambitioniertes und wirksames Klimaschutzgesetz. Darüber hinaus müsse die Wald-Politik deutlich verbessert werden, damit die heimischen Wälder wieder mehr CO2 speichern und stärker beim Klimaschutz helfen können.
WWF Österreich
Leonhard Steinmann
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