VSV startet Sammelaktion für geschädigte Swiss Life-Lebensversicherungskunden

Forderung nach Rückerstattung nicht offengelegter Gesamtkosten sowie Schadenersatz

Der VERBRAUCHERSCHUTZVEREIN (VSV) hat eine Sammelaktion für Versicherungsnehmer:innen eröffnet, die durch fondsgebundene Lebensversicherungen der _Swiss Life (Liechtenstein) AG_ – ehemals _CapitalLeben Versicherung AG_ – finanziell benachteiligt wurden.

Kritisiert werden vor allem INTRANSPARENTE KOSTENSTRUKTUREN: Viele dieser Produkte, die als sichere Altersvorsorge verkauft wurden, führten aufgrund hoher Abschluss- und Verwaltungskosten dazu, dass Verbraucher:innen am Ende der Laufzeit kaum Gewinn erzielten oder sogar Verluste einfuhren. Ein Großteil der Wertsteigerung sei nicht bei den Versicherungsnehmer:innen, sondern bei der Versicherung und Vermittlern verblieben.

Betroffene können im Rahmen der Sammelaktion unter anderem RÜCKTRITT VOM VERTRAG, RÜCKERSTATTUNG NICHT OFFENGELEGTER GESAMTKOSTEN sowie SCHADENERSATZ fordern. Die Aktion steht Versicherungsnehmer:innen unabhängig von Wohnsitz oder Staatsbürgerschaft offen und umfasst auch gekündigte Verträge.
Die Teilnahme ist für VSV-Mitglieder kostenlos, Nicht-Mitglieder zahlen eine Gebühr. Der VSV prüft die Ansprüche und unterstützt bei der rechtlichen Durchsetzung.

Obfrau VSV
NR-Abg. a.D. Daniela Holzinger, BA
E-Mail: d.holzinger@verbraucherschutzverein.eu
Website: https://www.verbraucherschutzverein.eu

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