ASFINAG: A 10 Brentenbergtunnel steht ab Samstag wieder vierspurig zur Verfügung

UNMITTELBAR IM ANSCHLUSS AN DEN UNFALL MIT EINEM BRENNENDEN LKW BEIM PORTAL DES BRENTENBERGTUNNEL IN RICHTUNG SALZBURG AM FREITAGABEND HAT DIE ASFINAG DIE SCHADENSBEGUTACHTUNG UND DIE ERSTBESEITIGUNG DER SCHÄDEN EINGELEITET. MIT HEUTE MITTWOCH STEHT FEST, DASS DIE ASFINAG DIE BESCHÄDIGTE TUNNELRÖHRE RICHTUNG SALZBURG AM SAMSTAGVORMITTAG WIEDER ZWEISPURIG UND VERKEHRSSICHER FREIGEBEN WIRD.

Interne Experten der ASFINAG sowie externe Gutachter haben die Statik und den Bauwerkszustand über die letzten Tage exakt unter die Lupe genommen. Gestern fand noch eine zusätzliche Inspektion der mittlerweile von den Brandspuren gereinigten Tunnelwand statt. Und es liegt seit wenigen Stunden auch das Ergebnis der Analysen der Bohrkerne vor, die entnommen wurden, um hinsichtlich der Bausubstanz ganz auf Nummer sicher zu gehen. Nun steht fest, dass das Tunnelgewölbe ausreichend stabil ist, und lediglich im Bereich der vorgelagerten Galerie eine Stützkonstruktion zu errichten ist. Dies erlaubt eine zweispurige Verkehrsführung.

ASFINAG-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl: „Somit können wir laut Plan den Tunnel Richtung Salzburg schon am Samstagvormittag provisorisch wieder mit zwei Fahrstreifen freigeben. Damit gelingt es uns, das Nadelöhr auf der A 10 rechtzeitig vor dem Einsetzen des starken Reiseverkehrs zu beseitigen. Dies verdanken wir dem enorm raschen und unkomplizierten Teamwork und der Expertise unseres Projektteams der jüngsten Tunnelerneuerung sowie unserer regionalen Auftragnehmer“.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll: „Es hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Tunnel- und Verkehrssicherheit in Salzburg ist. Ohne die durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen auf der A10 hätte der Unfall deutlich dramatischere Folgen gehabt. Das bestätigen nicht nur unsere Infrastrukturmaßnahmen, die wir im Landesstraßennetz – zum Beispiel im Schmittentunnel – setzen, sondern auch die anstehenden Modernisierungen der ASFINAG im Katschberg- und Tauerntunnel. Darüber hinaus setzen wir natürlich auch weiterhin wichtige Maßnahmen in der Verkehrssicherheit und erhöhen die Kontrolldichte für den Schwerverkehr. Die 300-prozentige Zunahme auf der Salzachtalstraße während der Sperrzeit des Brentenbergtunnels zeigt, dass die A10 eine Lebensader für Salzburg ist. In einem Kraftakt gelingt es nun, den Tunnel in Rekordzeit wieder zweispurig befahrbar zu machen und so die Menschen in den Anrainergemeinden schnellstmöglich wieder zu entlasten.“

Die Tunneldecke wird zudem eingenetzt, um ein allfälliges Herunterfallen von Teilen auszuschließen. Weitere Reinigungsarbeiten werden derzeit durchgeführt, lose Betonteile entfernt und die elektrischen Komponenten und Kabeln sowie Monitoringsystems ersetzt und vorab getestet. Der Tunnelzustand wird bis auf weiteres rund um die Uhr aus Sicherheitsgründen überwacht. Ob die Situation dann Tempo 80 oder 60 erlaubt, ist noch in Abklärung.

A 10 TUNNELSANIERUNG – SICHERHEIT IST SICHER G´SCHEIT

So stand das ASFINAG-Projektteam, das schon die Erneuerung der Tunnelkette in den letzten Jahren termin- und kostentreu umgesetzt hat, sofort zur Verfügung. Die ASFINAG kann aktuell auch auf das Know-how des Planerteams, sowie der ausführenden ARGE der Tunnelsanierung zählen. Wobei einmal deutlich wurde, dass eben dieses jüngste Sicherheitsupgrade auch der Garant dafür war, dass nicht mehr passiert ist. Der Anpralldämpfer rettete dem Fahrer mit hoher Sicherheit das Leben. Dank der Erneuerungsmaßnahmen stand eine fix verbaute Löschwasserleitung für die Feuerwehr zur Verfügung. So konnte schnell und ausreichend Wasser zugeführt werden, was größere Schäden am Bauwerk verhinderte.

DER WEITERE FAHRPLAN

Die umfassende Instandsetzung des beschädigten Tunnelbereichs auf einer Länge von rund 100 Metern wird parallel zu der für den Februar schon lange anberaumten Sanierung des Freilandbereichs der Tunnelkette eingeleitet. Diese Arbeiten sind zum größten Teil in den Nachtstunden zu bewerkstelligen, damit können Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich gehalten werden. Aus heutiger Sicht sollen die Arbeiten jedenfalls vor dem Sommerreiseverkehr abgeschlossen sein. Was die Höhe des Schadens betrifft, kann die ASFINAG derzeit noch keine seriösen Aussagen treffen.

ASFINAG Pressesprecher
Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Telefon: +43 664 60108 16841
E-Mail: christoph.pollinger@asfinag.at
Website: https://www.asfinag.at

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