
Bernd Hinteregger: „Schultz muss Reformprozess noch heute starten“
SWV-Präsident begrüßt Entscheidung von Martha Schultz, das Amt der WKÖ-Präsidentin zu übernehmen
Bernd Hinteregger, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Österreich (SWV): „Ich freue mich, dass Martha Schultz die Präsidentschaft der WKÖ übernommen hat. Jetzt geht es darum, den von ihr begonnenen Reformprozess rasch voranzubringen und zentrale Themen für Österreichs Unternehmer:innen anzugehen.“
EINMALIGE CHANCE AUF VERÄNDERUNG
Martha Schultz ist die erste Frau an der Spitze der Wirtschaftskammer in der Geschichte
und das ist gut so. Hinteregger betont, dass sich mit ihr eine einmalige Chance auf echte Veränderung eröffnet: „Martha Schultz sieht es nicht als ihre Lebensaufgabe, Präsidentin der Wirtschaftskammer zu sein. Sie ist keine Berufspolitikerin, sondern Unternehmerin und Funktionärin, die sich bewusst ist, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Als erste Frau und Reformerin könnte sie in die Geschichte eingehen.“
10-PUNKTE-PLAN FÜR DIE WKÖ
Der Chef der Roten Wirtschaft erinnert daran, dass der SWV bereits einen 10-Punkte-Plan für eine strukturelle Modernisierung und schlankere Verwaltungsprozesse vorgelegt hat: „Wir fordern volle Transparenz bei Gehältern, eine spürbare Entlastung für EPU und KMU, eine Servicegarantie, steuerliche Beratungsangebote, einen Härtefallfonds für erkrankte Selbstständige, mehr soziale Absicherung sowie ein modernes Wahlrecht“, erklärt Hinteregger. Diese Maßnahmen würden tief in die Organisation wirken und eine grundlegend neue Ausrichtung der Wirtschaftskammer ermöglichen. Dazu startet Hinteregger heute die SWV-Kampagne „Meine beste Idee“ https://meine-beste-idee.at/ und fragt Unternehmer:innen direkt nach ihren Wünschen und Anliegen für eine moderne Interessensvertretung.
REFORMTURBO STATT STILLSTAND
Hinteregger weiter: „Ich gehe davon aus, dass Schultz mit allen Fraktionen zusammenarbeiten will, um parteiübergreifend das Beste für die Kammer und die Unternehmer:innen in Österreich zu erreichen.“ Österreich brauche jetzt einen Reformturbo und keine Bremse. „Ich hoffe, dass Schultz auch in der Lage ist, lähmende Kräfte in der eigenen Fraktion auszubremsen. Der Druck aus der Basis ist groß – ein weiter wie bisher ist keine Option“, so Hinteregger abschließend.
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