Infina warnt: Neuer Kapitalpuffer bremst Bauträgerfinanzierung ab 2026

FMSG-Empfehlung erhöht Kapitalanforderungen für gewerbliche Immobilienkredite stufenweise ab Juli 2026

DAS FINANZMARKTSTABILITÄTSGREMIUM EMPFIEHLT DIE EINFÜHRUNG EINES SEKTORALEN SYSTEMRISIKOPUFFERS FÜR GEWERBLICHE IMMOBILIENFINANZIERUNGEN. VORGESEHEN IST EINE STUFENWEISE ANHEBUNG DER KAPITALANFORDERUNGEN FÜR BANKEN AUF 2,0 PROZENT AB JULI 2026 UND 3,5 PROZENT AB JULI 2027. INFINA WARNT, DASS DIE ZUSÄTZLICHE EIGENMITTELBINDUNG DEN FINANZIERUNGSSPIELRAUM DER BANKEN EINSCHRÄNKT UND BAUTRÄGERFINANZIERUNGEN VERTEUERT. DAS TREFFE DEN MEHRGESCHOSSIGEN WOHNUNGSNEUBAU, DER ÜBERWIEGEND ÜBER GEWERBLICHE BAUTRÄGERSTRUKTUREN FINANZIERT WIRD.

Auch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, verweist in ihrer Meldung vom 12.01.2026 auf Investitionsbremsen und spürbare Rechtsunsicherheit, die den Wohnungsmarkt zusätzlich belasten.

Eine Beispielrechnung von Infina zeigt die Größenordnung. Bei einem Bauträgerkredit über 1,0 Mio. Euro kann die gebundene Eigenkapitalunterlegung bei entsprechendem Risikogewicht im Zusammenspiel von CRR III und den empfohlenen Pufferstufen von rund 78.750 Euro (vor 1.1.2025) auf rund 210.000 Euro (ab 1.7.2027) steigen. Das reduziert die Finanzierbarkeit von Projekten und schwächt das Neubauangebot.

„Ein stabiles Bankensystem ist unbestritten wichtig. Entscheidend ist jedoch, dass zusätzliche Kapitalanforderungen nicht prozyklisch wirken und einen ohnehin schwachen Markt weiter austrocknen“, betont Gerhard Veichtlbauer, Leiter Corporate Finance bei Infina. „Wenn Banken mehr Eigenkapital binden müssen, sinkt der Spielraum für neue Projekte und die Finanzierung wird teurer. Das trifft am Ende die Wohnungssuchenden.“

ÜBER INFINA

Infina betreibt die führende Omnichannel-Plattform für Immobilienfinanzierungen und ist ein unabhängiges, österreichweit tätiges Beratungsunternehmen. Kunden und Partner profitieren von der Leistungsfähigkeit der Plattform und der Größe des Unternehmens, mit dem klaren Anspruch, für jeden Kunden die passende Finanzierung zu finden. Die eigens entwickelte Technologie, Profin, wird bereits von mehr als 500 Vertriebspartnern genutzt, denen über 600 Kreditprodukte österreichischer und deutscher Kreditinstitute zur Verfügung stehen. Mit seiner eigenen Vertriebsorganisation ist Infina als Wohnbau-Finanz-Experte an über 100 Standorten in ganz Österreich vertreten. Seit der Gründung im Jahr 2001 vermittelt das Unternehmen Finanzierungen an über 120 Banken und Bausparkassen.

Infina trägt durch die Digitalisierung der Prozesse aktiv zum technologischen Wandel bei und bietet die modernste Form der Netzwerk-Kooperation für Partner an. Mit der Einführung des End-to-End-Prozesses wurden alle an einer Transaktion beteiligten Parteien eingebunden. Damit bietet Infina ein integriertes Geschäftsmodell an, das Experten für Dienstleistungen rund um den Immobilienkauf digital vernetzt. Mit einem Neugeschäftsvolumen von 1,39 Milliarden Euro im Jahr 2025 ist Infina der Marktführer bei der freien und digitalen Vermittlung privater Immobilienfinanzierungen in Österreich. Aktuell erweitert Infina das Portfolio um Immobiliendienstleistungen wie Bewertung, Kauf, Verkauf und Vermietung, die bereits in ausgewählten Regionen verfügbar sind und in Kürze flächendeckend allen Kunden und Partnern zur Verfügung stehen. Infina bietet damit wirtschaftlich tragfähige Lösungen für Netzwerkpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

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