
Jachs: Kinderschutz weiter stärken – gesetzliche Lücken konsequent schließen
ÖVP-Familiensprecherin: Umfassende Prüfung und gezielte Maßnahmen für besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen
“Der Schutz unserer Kinder hat für uns oberste Priorität. Kinderschutz darf kein Schlagwort sein, sondern muss in allen Lebensbereichen wirksam verankert werden – analog wie digital”, betont ÖVP-Familiensprecherin Mag. Johanna Jachs anlässlich des von ihr gemeinsam mit SPÖ und NEOS eingebrachten Entschließungsantrags – der einstimmig im Ausschuss angenommen wurde – zur Prüfung allfälliger gesetzlicher Lücken im Kinderschutz.
Mit dem Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, beginnend mit dem ersten Halbjahr 2026 gemeinsam mit Kinderschutzorganisationen bestehende Lücken im Kinderschutz zu identifizieren und rasch zu schließen. “Wir wollen genau hinschauen, wo der gesetzliche Rahmen noch nicht ausreicht, und dort nachschärfen, wo es notwendig ist. Kinderschutz muss flächendeckend, wirksam und nachhaltig sein”, so Jachs.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Vereinen und Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten. “Qualitativ hochwertige Kinderschutzkonzepte sind ein entscheidender Baustein. Wir wollen Organisationen dabei gezielt unterstützen – etwa durch Workshops und praxisnahe Angebote –, damit Schutzkonzepte rasch und flächendeckend umgesetzt werden können”, erklärt Jachs.
Darüber hinaus fordert der Antrag flächendeckende Kinderschutzworkshops in Kindergärten und Schulen inklusive entsprechender Ressourcenausstattung. “Prävention beginnt früh. Kinder müssen altersgerecht gestärkt werden, ihre Rechte zu kennen und Hilfe einzufordern”, betont die Familiensprecherin.
Auch die Aus- und Weiterbildung jener Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten oder in Kinderschutzteams tätig sind, soll weiter ausgebaut werden. “Kinderschutz braucht Fachwissen, Sensibilität und klare Strukturen. Deshalb ist es uns wichtig, Kinderschutz stärker in Ausbildungen zu verankern und gemeinsam mit Ausbildungsstätten entsprechende Curricula weiterzuentwickeln”, so Jachs.
Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Prüfung einer bundesweiten rechtlichen Verankerung des Kinderschutzes ab dem ersten Quartal 2026. “Ein klarer rechtlicher Rahmen auf Bundesebene kann dazu beitragen, Standards zu sichern und den Kinderschutz langfristig zu stärken”, hält Jachs fest.
Zusätzlich setzt sich der Antrag für den Ausbau der Kapazitäten im Kampf gegen Kindesmissbrauch, die Evaluierung bestehender Tätigkeitsverbote, eine verstärkte Präventionsarbeit sowie eine verbesserte therapeutische und finanzielle Begleitung von Opfern ein. “Kinder, die Gewalt erfahren haben, brauchen schnelle, unbürokratische und umfassende Unterstützung. Hier dürfen wir niemanden alleinlassen”, sagt Jachs.
Abschließend unterstreicht Johanna Jachs: “Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Mit diesem Antrag setzen wir einen wichtigen Schritt, um den Schutz von Kindern in Österreich weiter zu verbessern und konsequent weiterzuentwickeln.” (Schluss)
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