
E-Wirtschaft: Industriestrategie positives Signal für den Standort
OESTERREICHS ENERGIE, DIE INTERESSENVERTRETUNG DER ÖSTERREICHISCHEN E-WIRTSCHAFT, SIEHT IN DER HEUTE VORGESTELLTEN „INDUSTRIESTRATEGIE ÖSTERREICH 2035“ EIN WICHTIGES SIGNAL FÜR EINEN WETTBEWERBSFÄHIGEN INDUSTRIESTANDORT UND MEHR WIRTSCHAFTLICHE RESILIENZ.
„Dass Industrie, Energie und Infrastruktur gemeinsam gedacht werden, ist ein richtiger und notwendiger Ansatz“, betont Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie. „Ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Erzeugung, der Netze und der Speicher schafft mittelfristig die Grundlage für eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung. Kurzfristig kann die E-Wirtschaft mit ihren Investitionen wichtige Impulse für Industrie und Wirtschaftswachstum setzen“, so Schmidt.
Die Branche begrüßt zudem die zentrale Rolle, die dem Ausbau der Wasserkraft in der Industriestrategie zuerkannt wird. Insbesondere Pumpspeicher werden als Schlüsselelemente für Versorgungssicherheit, leistbare Strompreise und die Integration erneuerbarer Energien hervorgehoben und sind damit unverzichtbare Elemente eines resilienten Energiesystems.
E-WIRTSCHAFT IST KONJUNKTURMOTOR
Die Branche unterstreicht in diesem Zusammenhang ihre hohen Investitionen in den Standort Österreich: Jeder zweite Euro, den die E-Wirtschaft investiert, fließt direkt in heimische Wertschöpfung – in regionale Betriebe, qualifizierte Arbeitsplätze und industrielle Lieferketten. „Diese Investitionen wirken unmittelbar im Land und sind ein stabiler Konjunkturimpuls“, so Schmidt. „Sie sichern Wettbewerbsfähigkeit heute und legen das Fundament für das Wachstum von morgen.“
Ein zentraler Bestandteil dieser Investitionen sind Ausgaben für Forschung und Innovation. Die E-Wirtschaft investiert kontinuierlich in neue Technologien, digitale Netze, Speicherlösungen, Systemintegration sowie Effizienz- und Sicherheitsforschung. „Forschung ist in der Energiewirtschaft kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für ein leistbares, sicheres und klimaneutrales Energiesystem“, betont Schmidt.
STROMPREISE: INDUSTRIE ENTLASTEN UND INVESTITIONEN SICHERN
Die E-Wirtschaft hat in Vergangenheit regelmäßig die Einführung eines Industriestrompreises für energieintensive Betriebe gefordert, die nun vorgeschlagene Finanzierung dieser zusätzlichen Maßnahme durch die Branche selbst jedoch scharf kritisiert. Bereits heute leistet die E-Wirtschaft mit Milliardenbeträgen an Steuern, Abgaben und Gewinnbeteiligungen einen bedeutenden Beitrag zu den öffentlichen Budgets.
Positiv bewertet die Branche daher im Zuge der heutigen Pressekonferenz die Ankündigung, dass der Energiekrisenbeitrag Strom im Umfang von rund 200 Millionen Euro pro Jahr, den die E-Wirtschaft bis 2030 zu leisten hat, künftig für die Finanzierung des Industriestrompreises verwendet werden soll und somit den Stromkunden zugutekommt.
Damit wird eine langjährige Branchenforderung umgesetzt. Wir erwarten daher, dass es zu keiner zusätzlichen Belastung zu Lasten der Investitionsfähigkeit kommt.
„Der Ausbau der österreichischen Stromerzeugung, der Speicher und moderner Netze ist das beste Programm für günstige Preise, erhöhte Resilienz und den Wirtschaftsstandort“, betont Schmidt.
Österreichs E-Wirtschaft
Christian Zwittnig
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E-Mail: c.zwittnig@oesterreichsenergie.at
Website: https://www.oesterreichsenergie.at
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