Lawinenunglück im Pongau: Teilnehmende einer Alpenvereins-Tour betroffen

Der Österreichische Alpenverein zeigt sich tief betroffen. Alpenverein-Experten sind vor Ort in Kontakt mit den Behörden. Ein Kriseninterventionsteam wurde aktiviert.

Bei einem tragischen Lawinenabgang im Bereich Finsterkopf im Großarltal (Salzburg) sind am Samstag mehrere Menschen ums Leben gekommen und weitere verletzt worden. Der Österreichische Alpenverein bestätigt, dass es sich bei den Betroffenen um Teilnehmende einer geführten Alpenverein-Kursgruppe handelt.

„Mit großer Bestürzung haben wir gestern vom Unglück im Pongau erfahren. Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freundinnen und Freunden der Verstorbenen und Verletzten. Die alpine Gemeinschaft trauert mit den Angehörigen,“ sagt WOLFGANG SCHNABL, Präsident des Österreichischen Alpenvereins.

Der Kurs fand im Rahmen eines regulären Winterausbildungsprogramms des Alpenvereins statt. Die genauen Umstände des Lawinenabgangs werden vor Ort von Experten des Alpenvereins und von den zuständigen Behörden untersucht.

„In unseren Kursen stehen Risikokompetenz und Sicherheitsbewusstsein an oberster Stelle. Dieses Unglück schmerzt zutiefst. Wir stehen in engem Kontakt mit den Behörden sowie den Angehörigen der betroffenen Personen. Für die psychologische Betreuung wurde ein Kriseninterventionsteam aktiviert“, so JÖRG RANDL, Leiter der Abteilung Bergsport des Österreichischen Alpenvereins.

Österreichischer Alpenverein
Gerald Zagler
Telefon: +43/664/78021327
E-Mail: gerald.zagler@alpenverein.at
Website: https://www.alpenverein.at

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