
Korosec: „Beleglotterie ist ein klarer Fall von digitaler Diskriminierung!“
Seniorenbundpräsidentin kritisiert die Form der Abwicklung
Morgen sollte im Nationalrat die Beleglotterie beschlossen werden. Es ist ein Regierungsvorhaben. Die Causa ist im gestrigen zuständigen parlamentarischen Finanzausschuss aber vertagt worden.
Das ändert nichts an der Kritik des Österreichischen Seniorenbunds an der Form der Abwicklung: „Die Beleglotterie von Finanzminister Marterbauer ist ein klarer Fall von digitaler Diskriminierung!“, sagt Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec. Weil: „Nur wer digital ist, kann teilnehmen! Das schließt Menschen aus, die nicht digital unterwegs sind, darunter sind viele Ältere. Das muss geändert werden!“
Zur Erklärung: Ab Oktober 2026 können Bürgerinnen und Bürger Rechnungen beim Finanzministerium einreichen – etwa über FinanzOnline – und jeden Monat Geld gewinnen. 2.500 Euro sind je ausgewähltem Teilnehmenden vorgesehen. Jeden Monat sollen laut dem Gesetzesentwurf 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt werden, je ausgewählter Person sind 2.500 Euro Gewinn vorgesehen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Beleg einen maschinenlesbaren Code hat, die Person volljährig ist und den Hauptwohnsitz in Österreich hat. Eingereicht werden können alle Belege, die im jeweiligen Vormonat ausgestellt und übermittelt wurden.
In maximal zwei Monaten pro Jahr kann eine Bonusauswahl anberaumt werden, bei der an zwei Teilnehmende 250.000 Euro Gewinn ausgeschüttet werden können. Pro Jahr stehen maximal 4 Millionen Euro für die Lotterie zur Verfügung.
Österreichischer Seniorenbund
Karin Leitner
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E-Mail: kleitner@seniorenbund.at
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