Rektor Johan Frederik Hartle stellt sich 2027 nicht nochmal zur Wiederwahl

Johan Frederik Hartle, Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien, hat Universitätsrat und Senat darüber informiert, dass er sich nicht für eine dritte Funktionsperiode bewerben wird. Seine Amtszeit endet mit 30. September 2027. Mit der frühzeitigen Entscheidung ermöglicht Hartle einen geordneten Nachfolgeprozess nach zwei erfolgreichen Funktionsperioden.

Gemeinsam mit Vizerektorin Ingeborg Erhart und Vizerektor Werner Skvara, den Gremien, Mitarbeiter_innen und Studierenden ist es Johan Frederik Hartle gelungen, die Akademie durch eine von äußeren Krisen geprägte Phase zu führen und durch viele Projekte und neue Schwerpunkte die Akademie zu stärken. „Meine eigene Lehre und Forschung sind für mich zuletzt naturgemäß zu kurz gekommen. Umso mehr freue ich mich darauf, mich ab Herbst 2027 wieder verstärkt meiner wissenschaftlichen Arbeit in der politischen Ästhetik und kritischen Gesellschaftstheorie sowie der Lehre zu widmen. Bis dahin haben wir im Rektorat noch viel vor und wollen zahlreiche Projekte umsetzen,“ so Hartle.

„Rektor Hartle führt die Akademie in herausfordernden Jahren mit hoher fachlicher Kompetenz, ausgleichender Haltung und großer Stabilität. Der Unirat nimmt seine Entscheidung mit Bedauern, aber auch mit Respekt zur Kenntnis. Im Sinne eines geordneten Übergangs ist die frühzeitige Bekanntgabe ein verantwortungsvoller Schritt. Der Universitätsrat dankt Johan F. Hartle sehr für seine engagierte und erfolgreiche Amtsführung,“ so der Universitätsratsvorsitzende Bernhard Hainz.

Hartle ist seit Oktober 2019 Rektor der Akademie und wurde 2022 für eine zweite Funktionsperiode wiederbestellt. In seine Amtszeit fallen unter anderem die Rückkehr in das sanierte historische Akademiegebäude am Schillerplatz sowie die Initiierung des von Vizerektor Werner Skvara verantworteten Neubauprojekts Ballonhalle, das künftig zusätzliche Räume für Kunst, Wissenschaft und Lehre schaffen wird. Die Nachwuchsförderung wurde erweitert und auch durch Kooperationen wurden zusätzliche Förderungen für Studierende und Absolvent_innen geschaffen. Der Ausbau der Ausstellungstätigkeit unter Verantwortung von Vizerektorin Ingeborg Erhart prägt das Profil der Akademie nachhaltig.

Das Rektorat wird die Amtsgeschäfte bis zum regulären Ende der Funktionsperiode im September 2027 vollumfänglich weiterführen. Die Ausschreibung der Rektoratsfunktion wird fristgerecht durch Universitätsrat und Senat eingeleitet.

„Mein Ziel war und ist es, die internationale Ausrichtung, Offenheit und den gesellschaftlichen Anspruch der Akademie auch in schwierigen Zeiten zu sichern. Kunstuniversitäten tragen gerade in wirtschaftlich und politisch instabilen Phasen eine besondere Verantwortung als Orte kritischer Öffentlichkeit und freien Denkens,“ so Hartle.
DIE AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN zählt zu den renommiertesten Kunstuniversitäten der Welt, sie wurde 1692 gegründet und zählt gut 1.700 Studierende. Zu ihrem internationalen Renommee tragen ebenso die verschiedenen Institute mit ihren künstlerischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten wie auch die herausragenden Kunstsammlungen bei.

Akademie der bildenden Künste Wien
Helma Bittermann
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