Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche heute vom Wiener Gemeinderat beschlossen

Ein Meilenstein für die Stärkung von Kinder- und Jugendrechten im digitalen Raum in der Menschenrechtsstadt Wien

Der Wiener Gemeinderat hat heute die „_Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche“_ beschlossen. Mit diesem Beschluss setzt Wien als MENSCHENRECHTSSTADT ein klares Signal: Junge Menschen haben das Recht auf Chancengerechtigkeit, Schutz und Teilhabe – das gilt für digitale Lebenswelten nicht weniger als für analoge Lebensbereiche.

Die Charta, die in mehreren Beteiligungsprozessen gemeinsam mit jungen Wiener*innen entwickelt wurde, bündelt zentrale Grundsätze für die Stadt Wien, um Kinder- und Jugendrechte im digitalen Raum zu stärken und zu fördern. Im Zuge des DIDays-Schüler*innentags im Oktober 2024, in Schulworkshops zwischen März und April 2025, im Rahmen eines Online-Beteiligungsprozess im Mai und Juni 2025 sowie bei einer abschließenden Konferenz am 25. Juni 2025, haben sich mehrere hundert junge Menschen aktiv eingebracht, ihre Perspektiven geteilt und die Inhalte entscheidend mitgestaltet. Dies zeigt das klare Bekenntnis der Stadt Wien zum Recht auf Partizipation im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention.

_„Wien steht als Menschenrechtsstadt dafür, dass digitale Rechte für Kinder und Jugendliche nicht abstrakt bleiben, sondern junge Menschen diese im Alltag spüren – wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sich auch in der digitalen Welt sicher fühlen können. Mit der Charta haben wir eine verbindliche Grundlage für die Stadt Wien geschaffen, um diesen Anspruch in die Praxis umzusetzen,“_ erklärt VIZEBÜRGERMEISTERIN UND AMTSFÜHRENDE STADTRÄTIN FÜR BILDUNG, JUGEND, INTEGRATION, TRANSPARENZ UND MÄRKTE BETTINA EMMERLING.

_„Für Kinder und Jugendliche soll das Internet ein gut beleuchteter Platz sein, auf dem Chancen wachsen und Schutz greift – kein rechtsfreier Hinterhof. Die Wiener Charta macht digitale Teilhabe konkret: Mitbestimmung, Sicherheit, faire Zugänge – entwickelt mit jungen Wiener*innen, beschlossen im Gemeinderat, getragen von Solidarität. Damit bleibt Wien eine Stadt, in der Lebensqualität auch online spürbar wird und wir jeden Tag daran weiterbauen“, _sagt Astrid Pany, SPÖ-Fraktionsvorsitzende im Bildungsausschuss.

Der Beschluss der Charta ist Teil der Umsetzung der WIENER KINDER- UND JUGENDSTRATEGIE 2020–2025, mit der die Stadt Wien seit 2020 daran arbeitet, ZUR KINDER- UND JUGENDFREUNDLICHSTEN STADT DER WELT zu werden. Der Entwicklungsprozess der Charta wurde in gemeinsamer Zusammenarbeit des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien und der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft geleitet.

„_Diese Charta ist ein weiterer Schritt, um Kinder- und Jugendrechte zu verankern und Wien als Menschenrechtsstadt weiter zu stärken, in der junge Menschen gehört, gefördert und geschützt werden,_“ betont WIENS MENSCHENRECHTSBEAUFTRAGTE Shams Asadi_._

Auch DER KINDER- UND JUGENDANWALT Sebastian Öhner unterstreicht: _„Digitale Teilhabe ist ein fundamentales Kinderrecht. Mit der Charta werden die Perspektiven junger Menschen in die Wiener Stadtpolitik und -verwaltung eingebracht, sodass ihre Lebensrealitäten anerkannt werden und in den kommenden Jahren Berücksichtigung finden.“_

Nach dem Beschluss beginnt die Umsetzung: Die Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche ist ein Grundsatzdokument, das der Wiener Stadtverwaltung in den kommenden Jahren als Basis dienen soll, um weitere Maßnahmen zu setzen mit dem Ziel, digitale Räume sicherer, inklusiver und partizipativer gemeinsam mit jungen Menschen zu gestalten.

Mehr Informationen: https://www.wien.gv.at/spezial/charta-digitale-rechte-kinder-jugendliche

Stephan Maier

Mediensprecher der Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling

stephan.maier@wien.gv.at

Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ
Gwendolin Melchart, MA
Medien & Öffentlichkeitsarbeit
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E-Mail: gwendolin.melchart@spw.at

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