EU-Mercosur-Abkommen – WKÖ-Menz: Vorläufiges Inkrafttreten wäre „wichtig, richtig und notwendig“

„Alles andere wäre ein Armutszeugnis Made in Europe“ – Thema Freihandelsabkommen weiterverfolgen und etwa jenes mit Indien auf Schiene bekommen

Dass das Freihandelsabkommen der EU mit dem gemeinsamen südamerikanischen Markt, den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay, dem Vernehmen nach nun im März vorläufig in Kraft treten soll, sieht Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), als „wichtig, richtig und notwendig“ an: „Alles andere wäre ein Armutszeugnis Made in Europe.“

„Das Mercosur-Abkommen ist ein starkes Signal für regelbasierten Freihandel und ein wichtiges Gegengewicht zum wachsenden Protektionismus. Es bietet der exportorientierten Industrie in Österreich neue Absatzmärkte und besseren Zugang zu strategischen Rohstoffen wie Lithium, Kupfer oder Niob. Damit stärkt es unsere Wettbewerbsfähigkeit und unterstützt die grüne Transformation. Die EU sollte diese Chance für Wachstum, Partnerschaft und Versorgungssicherheit so rasch wie möglich nutzen.“

Und weiter: „Angesichts diverser disruptiver Entwicklungen weltweit wäre das Thema Freihandelsabkommen auch weiter zu verfolgen und etwa das angepeilte Abkommen mit Indien auszuarbeiten und möglichst rasch in Umsetzung zu bringen. Denn die Europäische Union kann nur dann eine wirtschaftlich gesicherte Zukunft haben, wenn es gelingt, Binnen- und Weltmarkt zusammenzudenken und die EU auf zwei Beinen steht: einem starken, effizienten Binnenmarkt und einer gesicherten, wettbewerbsfähigen Position auf dem Weltmarkt“, so Bundessparte-Industrie Obmann Sigi Menz. (PWK031/JHR)

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