SPÖ-Schroll: „Druck wirkt – EVN senkt Preise“

Nach Verbund-Preissenkung ziehen andere nach. Schroll: „Wer jetzt nicht Preise senkt, wird Kund:innen verlieren“

Nachdem die Verbund AG vor zwei Wochen angekündigt hat, ihren Tarif ab März auf unter 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zu senken, ziehen nun auch andere Energieunternehmen nach. Die EVN AG wird ihren Strompreis mit April 2026 auf 10c/kWh senken. „Unser Druck wirkt, die Unternehmen senken endlich ihre Preise“, freut sich SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll. Das sei auch bitter nötig, so der Abgeordnete. Denn: „EVN & Co. haben in den vergangenen Jahren Rekordgewinne auf dem Rücken der Kund:innen gemacht. Diese Zeit ist nun vorbei, wir leiten die Trendwende ein!“ ****

Durch die Preissenkungen wächst nun auch der Druck auf alle anderen Energieunternehmen, genauso ihre Preise zu senken. „Wer jetzt nicht die Preise senkt, wird Kund:innen verlieren“, so Schroll.

2025 setzte die Bundesregierung bereits eine Reihe an Maßnahmen um, darunter die Strompreis-Runter-Garantie, der ab April geltende Sozialtarif, die Senkung der Strom-Abgabe und des Ökostrom-Beitrags, die Netzkosten-Abfederung und die Industriestrom-Entlastung. Ab 2027 kommt zusätzlich ein gesonderter Industriestrom-Preis, um den Standort Österreich abzusichern. „Auch die mehr als notwendige Reform des Merit-Order-Systems werde ich vorantreiben, damit Österreich von den günstigen Kosten der Erneuerbaren auch profitieren kann“, so Schroll. (Schluss) mf/ls

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