
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger
Der neue Stromanbieter-Check von WWF und GLOBAL 2000 ergibt für die Mehrheit der Unternehmen ein mittelmäßiges bis schlechtes Zeugnis. Von den insgesamt 129 analysierten Anbietern erhalten nur drei den Titel „Treiber der Stromzukunft“ – konkret die Kärntner Alpe Adria Energie (AAE), W.E.B aus Niederösterreich und Kraftwerk Glatzing-Rüstorf aus Oberösterreich. Neun weitere landen in der zweitbesten Kategorie als „solide Grünstrom-Anbieter“. 84 Anbieter verweigerten die Auskunft und konnten nur mit öffentlich zugänglichen Daten bewertet werden, darunter auch Landesenergieversorger wie die TIWAG und der teilstaatliche Verbund. „ÜBERRASCHEND VIELE STROMANBIETER SIND FÜR EINE ECHTE ENERGIEWENDE SCHLECHT AUFGESTELLT. ES HAPERT VOR ALLEM BEI DER NATURVERTRÄGLICHKEIT SOWIE BEI GLAUBWÜRDIGEN STRATEGIEN FÜR DEN AUSSTIEG AUS GAS UND DAS ERREICHEN DER KLIMAZIELE“, sagen die Studienautoren Reinhard Uhrig vom WWF und Maximilian Hejda von GLOBAL 2000. In ihrem Check haben sie die Unternehmen anhand von 16 ökologischen und sozialen Kriterien bewertet.
WWF Österreich
Lara Hocek
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