
Tourismus-Staatssekretärin Zehetner: Tourismusbank auch 2025 starker Partner für Investitionen im Tourismus
Starke Partnerschaft für Investitionen im Tourismus – BMWET & OeHT blicken auf eindrucksvolle Förderungsbilanz 2025 zurück – 2026: positive Signale bei touristischen Investitionen
Die Bilanz 2025 zeigt: 337 Bewilligungen und EUR 539 Mio. ausgelöstes Investitionsvolumen bedeuten eine neuerliche Steigerung gegenüber 2024 und unterstreichen die Investitionsnachfrage im Tourismus. Mit der gewerblichen Tourismusförderung des Bundes werden Investitionsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Tourismus- und Freizeitwirtschaft unterstützt. Das Programm zählt seit vielen Jahrzehnten zu den bedeutendsten Steuerungsinstrumenten für die Tourismuspolitik des Bundes und wird über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank Ges.m.b.H. (OeHT) abgewickelt. Die OeHT bietet im Auftrag des Bundes als Förderungsstelle und Bank sowohl geförderte Kredite, Zuschüsse als auch Haftungen an.
Im Jahr 2025 konnte mit diesen Instrumenten ein Investitionsvolumen von insgesamt EUR 539 Mio. gehebelt werden. Im Vergleich zu EUR 499 Mio. im Jahr 2024 nochmals eine spürbare Steigerung und ein starkes Signal, wie STAATSEKRETÄRIN ZEHETNER unterstreicht: „Der Tourismus ist– auch in schwierigeren Zeiten – als investitionsbereite Branche ein wahrer Wertschöpfungstreiber in Österreich. Die OeHT ist mit attraktiven Finanzierungen und Förderungen besonders wesentlich, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und des Tourismusstandorts weiterhin nachhaltig auszubauen.“
„Wir sehen, dass es nicht nur die hohe Serviceorientierung ist, die uns zu einer attraktiven Partnerin für die Betriebe macht, sondern auch das umfassende Branchen-Know-how. Damit steigt die Nachfrage nach unseren Services abseits der Finanzierung und Förderungen. Besonders das Instrument der Unternehmensstabilisierung ist ein überaus erfolgreiches. Wir begleiten und steuern den Sanierungsprozess, um Unternehmen zu ermöglichen das Ruder noch einmal zu drehen. Und das mit Erfolg, denn so sind wir schon im dritten Jahr in Folge ohne Ausfall unterwegs. Eine win-win-Situation.“, blickt ANDREA SASSEN-ABFALTER, die in der OeHT-Geschäftsführung für die Marktfolge verantwortlich zeichnet, auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück.
Ein weiteres wirkungsvolles Instrument ist der 2023 eingeführte Nachhaltigkeitsbonus, der die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gezielt anspricht und entsprechende Anreize für Investitionen setzt. Die Bandbreite reicht dabei von Unterkünften für Beschäftige, über Investitionen bei Betriebsübergaben bis hin zu ökologischen Maßnahmen wie etwa der Umstellung des Heizsystems. Obwohl im Lichte der Budgetkonsolidierung eine betragliche Kürzung von ursprünglich 7% der nachhaltigkeitsrelevanten Teilinvestition auf nunmehr 3,5% erforderlich war, weist der Nachhaltigkeitsbonus weiterhin hohe Antragszahlen auf.
„Der Nachhaltigkeitsbonus verfügt nach wie vor über viel Strahlkraft und ist sehr gefragt bei den heimischen Tourismusbetrieben. Das ist erfreulich, denn mit diesem Zuschuss gelingt vielen Unternehmen die grüne Transformation nicht nur schneller, sondern sie wird auch früher in Angriff genommen. Besonders der Mehrwert erhobener ESG-Kennzahlen und die Möglichkeit Handlungsempfehlungen, die direkt auf das Betriebsergebnis einzahlen, zu analysieren, gewinnt an Bedeutung.“ erläutert OeHT-Geschäftsführer MATTHIAS MATZER, der den Markt-Bereich verantwortet.
Inhaltlich fokussierten sich die geförderten KMU im Jahr 2025 beim Nachhaltigkeitsbonus auf die Dimension „Mitarbeiter und Regionen“ – hier wurden insgesamt 22 Fälle verzeichnet. Dahinter folgen 16 Projekte im Bereich Ökologie und 11 Fälle in der Dimension „Wirtschaft und Digitalisierung“, die mit Betriebsübergaben eine aktuelle Herausforderung adressiert. Darüber hinaus gab es insgesamt 22 Projekte, die zwei oder mehrere Dimensionen ansprechen konnten. Insgesamt ergab sich bei den Volumina ein stark differenziertes Bild.
„Grüne Investitionen sind oft kleinteilig, wie beispielsweise die Umstellung eines fossilen Heizsystems auf eine Luftwärmepumpe. Das zeigt sich in unseren Stückzahlen und Volumina. Für die nachhaltige Entwicklung der Branche sind sie aber sehr effektiv. Dass auch Investitionen in Personalunterkünfte vom Nachhaltigkeitsbonus profitieren können, unterstützt den heimischen Tourismus auf mehreren Ebenen gleichzeitig.“, sind sich SASSEN-ABFALTER und MATZER einig.
Auch für 2026 sehen OeHT und BMWET anhand der bereits eingegangenen Förderungsanträge eine positive Investitionsnachfrage, die die heimische Konjunktur weiterhin antreiben wird. „Tourismusinvestitionen sind ein regionales Konjunkturprogramm – sie sichern Aufträge, Arbeitsplätze und Wertschöpfung direkt in den Regionen. Bereits jetzt sorgt die OeHT dafür, dass die Tourismusstrategie auch die betriebliche Ebene erreicht – diese Bedeutung wird vor dem Hintergrund der Vision T noch weiter ausgebaut werden.“, hält Tourismus-Staatssekretärin ELISABETH ZEHETNER dazu abschließend fest und betont: „81 Prozent der Investitionen bleiben im Umkreis von 60 Kilometern in der Region wirksam das ist regionale Konjunkturpolitik aus der Praxis.“
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