KORREKTUR zu OTS0120 vom 29.01.2026: Aktive Friedenspolitik statt Vorbereitungen auf Krieg!

Die Frauenfriedensorganisation WILPF fordert von der Bundesregierung Investitionen in die Verhinderung von Kriegen statt Ausweitung der Wehrpflicht!

Die Frauenfriedensorganisation WILPF und die Organisation ATTAC führen gemeinsam eine Kampagne für Abrüstung und gegen Militarisierung und Krieg durch.

WILPF kritisiert die einseitige Orientierung der österreichischen Regierung auf die militärische Aufrüstung und fordert, dass ebenso viele Mittel in eine gezielte Friedenspolitik investiert werden.

„_Konflikte zwischen Gruppen und Ländern mit gewalt-freien Mitteln beizulegen ist das oberste Ziel der UN Charta, der Österreich verpflichtet ist“, _so Rosa Logar, Vorsitzende von Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF), der ältesten Frauenfriedensorganisation weltweit.

„_Vorrangig den militärischen Weg zu gehen und Milliardenauszugeben, die dringend für Soziales, Pflege, Gleichstellung, Klimaschutz und Sicherung der Menschenrechte benötigt werden, ist nicht zu rechtfertigen. Und junge Menschen darauf vorzubereiten in den Krieg zu ziehen und zu verlangen, dass sie ihr Leben riskieren, ist der falsche Weg, solange wir nicht mindestens ebenso viele Mittel wie für Aufrüstung in die Vermeidung von Kriegen und in aktive Friedenpolitik investieren“, so Logar weiter. „Wir fordern die Regierung dringend auf, statt Wehrdienste zu verlängern rasch mit der Erstellung und Implementierung einer umfassenden und langfristigen Friedensstrategie zu beginnen_.“

Dazu gehört eine umfassender Sicherheitsbegriff, der die soziale, ökologische und menschenrechtliche Sicherheit aller in Österreich lebenden Menschen einbezieht. Dazu gehören auch vielfältige diplomatische, zivile, zivilgesellschaftliche, soziale, ökonomische und politische Strategien um die Ursachen von kriegerischen Eskalationen zu bekämpfen und Kriege zu verhindern.

INTERNATIONALES RECHT UND DIE MULTI-LATERALE ZUSAMMENARBEIT ALLER MITGLIEDER IN DEN VEREINTEN NATIONEN MÜSSEN GESTÄRKT WERDEN, DAMIT DAS RECHT SIEGT UND NICHT DAS RECHT DER STÄRKEREN! ÖSTERREICH BEWIRBT SICH 2026 FÜR EINEN NICHT-STÄNDIGEN SITZ IM SICHERHEITSRAT DER VEREINTEN NATIONEN. DAS ERFORDERT EINE STARKE UND UMFASSENDE FRIEDENSPOLITIK MIT AUSREICHENDEN RESSOURCEN. IN DIE ERSTELLUNG UND UMSETZUNG EINER UMFASSENDEN FRIEDENPOLITIK ZUR VERMEIDUNG VON KRIEGEN MÜSSEN LAUT „FRAUEN, FRIEDEN UND SICHERHEIT-AGENDA“ DER VEREINTEN NATIONEN AUCH FRAUENFRIEDENSORGANISATIONEN EINBEZOGEN WERDEN.

„_WIR FORDERN 500 MILLIONEN EURO FÜR FRIEDENSARBEIT UND FRIEDENSPOLITIK SOWIE EINE FRIEDENSMINISTERIUM UND DIE EINBEZIEHUNG VON FRAUEN- UND FRIEDENSORGANISATIONEN_“, so Rosa Logar von WILPF Austria.

Heute Donnerstag, 29. Jänner 2026 findet als Teil der Kampagne gegen Aufrüstung und Krieg eine Veranstaltung zum Thema „Bildung. Militarisierung.Gender“ statt, bei der dieses Thema mit ExpertInnen aus dem Schul- und Friedensbereich diskutiert wird. Siehe Programm im Anhang. Alle ExpertInnen stehen für Interviews bereit.

Kontakte für Presse:

WILPF Austria: Rosa Logar e-mail: rosalogar@A1.net Tel. 0664 / 311 94 58

ATTAC: Max Hollweg, Tel. 0677 627 36 481.

Rosa Logar +43 664 3119458 / info@wilpf.at
Wilpf Austria (Frauenliga für Frieden und Freiheit)

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