
SPÖ-Herr zu Wasser-Studie: „Trinkwasser muss Vorrang haben“
Studienergebnisse zeigen zunehmend trockenere Sommer und Probleme mit der Wasserversorgung – Herr will „jetzt vorsorgen“ und Maßnahmen des Regierungsprogramms umsetzen
Die ersten Ergebnisse der Studie „Wasser im Klimawandel“ zeigen deutlich: Österreich steuert auf zunehmende Nutzungskonflikte beim Wasser zu. „Wenn Sommer trockener werden, die Verdunstung steigt und gleichzeitig Bewässerungsbedarf und Extremereignisse zunehmen, dann ist das ein klarer Handlungsauftrag. Wir müssen jetzt vorsorgen, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, so SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr. ****
Konkret setzt sich Herr dafür ein, die im Regierungsprogramm geplanten Maßnahmen umzusetzen: Der Bund soll gemeinsam mit den Bundesländern ein zentrales Melderegister für tatsächliche Wasserentnahmen einrichten. „Nur wenn wir wissen, wo wie viel Wasser entnommen wird, können wir vorausschauend planen und fair entscheiden“, so Herr. Im Notfall muss die Trinkwasserversorgung entschädigungsfreien Vorrang vor allen anderen Nutzungen haben. „Wenn das Wasser knapp ist, dann muss die Trinkwasserversorgung Vorrang haben, nicht der private Pool oder der Rasensprenger. Das wollen wir gesetzlich streng regeln“, so Herr.
Die vorliegenden Studienergebnisse unterstreichen zudem, dass Österreich weiter denken muss. „Der bestehende Trinkwassersicherungsplan muss zu einer nationalen Wasserstrategie weiterentwickelt werden, die den Blick in die Zukunft richtet“, fordert Herr. Die effizienteste Maßnahme, um die Wasserversorgung in Zukunft zu sichern, sei der Kampf gegen den Klimawandel. „Österreich soll 2040 klimaneutral sein“, hält Herr das Ziel der Regierung fest. (Schluss) mf/lw
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