WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen

Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh aus Innsbruck ist eines von zwölf Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz“

Der WWF Österreich feiert den erfolgreichen Transport von 18 Wisenten nach Aserbaidschan. Die Tiere – darunter die Wisent-Kuh „Ina“ aus dem Innsbrucker Alpenzoo – sind Teil eines Auswilderungsprojekts zur Wiederansiedlung im Kaukasus, wo die Wildrinder vor rund 100 Jahren verschwunden sind. „EIN WISENT-TRANSPORT IST EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG – VON DER AUSWAHL DER TIERE ÜBER DIE ORGANISATION BIS ZUR SICHEREN ANKUNFT VOR ORT. UMSO MEHR FREUT ES UNS, DASS ALLES REIBUNGSLOS GEKLAPPT HAT UND WIR DAMIT EINEN WICHTIGEN BEITRAG ZUR RETTUNG DER KAUKASUS-WISENTE LEISTEN KÖNNEN”, sagt WWF-Experte Karim Ben Romdhane, der den Transport nach Aserbaidschan begleitet hat. In den nächsten Monaten werden die Tiere in einem Auswilderungsareal am Fuße des Kaukasus beobachtet und an das Leben in ihrer neuen Heimat gewöhnt, bevor sie in die Wildnis entlassen werden.

WWF Österreich
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