STS Zehetner: „Höchste Nächtigungszahlen seit Beginn der Aufzeichnungen, starkes 2025 gibt Rückenwind“

2025: 157,27 Mio. Nächtigungen und 48,17 Mio. Ankünfte – Dezember legt zu – Wintersaison startet dynamisch – 2026 regionale Wertschöpfung, Entlastung und leistbarer Urlaub im Fokus

Laut den heute veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria wurden im Kalenderjahr 2025 157,27 MILLIONEN NÄCHTIGUNGEN und 48,17 MILLIONEN ANKÜNFTE in österreichischen Beherbergungsbetrieben gemeldet. Damit verzeichnet Österreich die HÖCHSTEN NÄCHTIGUNGSZAHLEN SEIT BEGINN DER DIGITALEN AUFZEICHNUNGEN. Auch der DEZEMBER 2025 zeigte eine deutlich positive Entwicklung und gibt der laufenden Wintersaison zusätzlichen Rückenwind.

Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sagt: „Die aktuellen Zahlen sind ein starkes Zeichen für unseren Tourismusstandort. Sie stehen für volle Betriebe, gesicherte Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den Regionen. Mein Dank gilt allen Beschäftigten und Betrieben, die Tag für Tag Qualität liefern und damit dazu beitragen, dass Österreich bei Gästen aus dem In- und Ausland so hoch im Kurs steht.“

Zehetner betont, dass es politisch darauf ankommt, gute Kennzahlen in spürbaren Nutzen zu übersetzen. „Wir wollen, dass diese Entwicklung die regionale Wertschöpfung erhöht, die Betriebe stärkt und Beschäftigung absichert. Klar ist aber auch, dass Wachstum nicht automatisch bedeutet, dass es für die Menschen leistbarer wird. Unser Anspruch ist, dass positive Zahlen nicht zu zusätzlichem Preisdruck führen, sondern zu mehr Stabilität, zu Investitionen in Qualität und zu einem Angebot, das Urlaub in Österreich weiterhin ermöglicht.“

TOURISMUS STÄRKEN WIR MIT KONKRETEN MASSNAHMEN FÜR BESCHÄFTIGTE, BETRIEBE UND REGIONEN

„Gute Zahlen sind wichtig, aber sie sind kein Selbstzweck. Hinter jeder Nächtigung stehen Menschen, Betriebe und ganze Regionen. Deshalb haben wir 2025 gezielt dort angesetzt, wo es im Alltag wirklich wirkt“, so Zehetner. Saisonkontingente wurden erhöht und ein zusätzliches Kontingent für den Westbalkan geschaffen, um die Personalversorgung in den Regionen zu sichern. Die neue Regelung zu Trinkgeldern bringt Klarheit in der Sozialversicherung und schützt die Steuerfreiheit. Beschäftigte im Tourismus erhalten mit dem neuen Fonds gezielte Unterstützung, etwa bei Weiterbildungen oder in schwierigen Lebenslagen. Mit der Vision T entsteht eine nationale Tourismusstrategie auf Basis tausender Rückmeldungen und Fachdialoge. Für Betriebe im ländlichen Raum, die eine Übergabe planen, gibt es gezielte Unterstützung bei der Erstellung von Businessplänen.

ZIEL 2026: RÜCKENWIND FÜR AUFSCHWUNG, ERFOLG MUSS AM KONTO ANKOMMEN

Abschließend unterstreicht Zehetner: „Hinter starken Zahlen stehen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Beschäftigte, die mit steigenden Kosten und Bürokratie kämpfen. Unser Ziel ist klar, Erfolg am Papier muss auch als Erfolg am Konto ankommen. Darum arbeiten wir an Entlastungen, weniger Bürokratie und an Rahmenbedingungen, die Investitionen erleichtern, Planungssicherheit schaffen und Urlaub leistbar halten. Die aktuellen Ergebnisse sind gute Zeichen für Aufschwung. Jetzt geht es darum, diesen Rückenwind zu nutzen, damit Wachstum in regionale Wertschöpfung und stabile Beschäftigung mündet.“

Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

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