
Studie belegt: Tägliche Bewegungseinheit wirkt und ist bei Eltern, Lehrer:innen und Kindern beliebt
Staatssekretärin Schmidt und TBE-Botschafter Rangnick: Bewegungsförderung muss bereits im Kindergarten beginnen
Ein ausgezeichnetes Zeugnis stellt eine aktuelle Evaluierung der Täglichen Bewegungseinheit (TBE) in Schulen und Kindergärten aus. So stieg die Reichweite der Angebote im vergangenen Schuljahr auf 365.000 Kinder und Jugendliche. Die TBE findet damit in drei von vier Volksschulen statt. Auch in fast jedem dritten Kindergarten finden bereits Bewegungseinheiten statt. Die Evaluierung präsentierten Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt, TBE-Botschafter Ralf Rangnick und Evaluierungs-Experte Lukas Teufl (Gesundheit Österreich GmbH).
„Bewegte Kinder sind gesunde Kinder, und gesunde Kinder sind glückliche Kinder. Deswegen können wir mit der Täglichen Bewegungseinheit gar nicht früh genug beginnen. Und die Studie zeigt eindeutig: ob Kindergarten oder Volksschule, ob Lehrer:innen oder Eltern: Alle schätzen die Tägliche Bewegungseinheit“, betont Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt.
„Wer in die Zukunft Österreichs investieren will, muss bei den Kindern ansetzen. Regelmäßige Bewegung ist kein Beiwerk, sondern eine Grundvoraussetzung und von zentraler Bedeutung für die körperliche und mentale Gesundheit. Umso erfreulicher ist es, dass die Tägliche Bewegungseinheit bereits im Kindergarten beginnt. So werden schon die Jüngsten für Bewegung begeistert“, erklärte Ralf Rangnick, Botschafter der Täglichen Bewegungseinheit.
Fortschritte bei Bewegungsfähigkeit und Konzentration
Die Evaluierung der Täglichen Bewegungseinheit durch die Gesundheit Österreich GmbH zeigt die Beliebtheit des Projekts in den Bildungseinrichtungen. So berichten nahezu alle der teilnehmenden Schulen und Kindergärten über die Beliebtheit der Einheiten bei den Kindern. Neun von zehn Bildungseinrichtungen stellten Fortschritte bei der Bewegungsfähigkeit fest. Auch konnten sich die Kinder besser konzentrieren und waren emotional ausgeglichener.
Beim Schwimmen konnten sich drei von fünf Nichtschwimmer:innen zu unsicheren Schwimmer:innen und fünf von sechs unsicheren Schwimmer:innen zu sicheren Schwimmer:innen weiterentwickeln. Besonders profitieren auch Kinder, die sich bisher zu wenig bewegt hatten: einerseits reduzierte sich der Anteil der Kinder mit Bewegungsdefiziten, andererseits zeigte die Evaluierung, dass besonders Kinder mit Bewegungsdefiziten im Verlauf des Kindergarten- bzw. Schuljahres ihre Bewegungszeiten täglich um eine halbe Stunde erhöhten.
Ein weiteres Ziel der Täglichen Bewegungseinheit ist es, mehr Kindern und Jugendlichen den Weg in Sportvereine zu ebnen. Die Evaluierung hat nun nachgewiesen, dass die an der TBE teilnehmenden Sportvereine durchschnittlich fünf Kinder als neue Mitglieder hinzugewinnen.
Ausbau durch Einbindung der Fachverbände
Im aktuellen Schuljahr wird das Gesamtbudget der Täglichen Bewegungseinheit auf rund 19,5 Millionen Euro erhöht, um noch mehr Kinder zu erreichen – der überwiegende Anteil kommt derzeit aus dem Sportministerium. Ab Februar werden neben den etablierten Partnern ASKÖ, ASVÖ und Sportunion erstmals auch 13 Sport-Fachverbände (darunter Radsport, Leichtathletik, Turnen) eingebunden. So können gerade Jugendliche noch tiefer in einzelne Sportarten eintauchen. Das Sportministerium arbeitet darüber hinaus an einem schrittweisen Ausbauplan: „Mein Ziel ist, dass die Tägliche Bewegungseinheit wirklich alle Kinder und Jugendliche in Österreich erreicht“, so Staatssekretärin Schmidt.
Über die Tägliche Bewegungseinheit
Die Tägliche Bewegungseinheit sorgt dafür, dass sich Österreichs Kinder und Jugendliche regelmäßig bewegen. Sie wird derzeit vorrangig aus Mitteln des Sportministeriums finanziert und verbindet Bildungseinrichtungen mit Sportvereinen. Aktuell werden rund 365.000 Kinder und Jugendliche erreicht, der Ausrollungsgrad liegt bei rund 15 Prozent. Im laufenden Schuljahr wird das Projekt weiter ausgebaut, unter anderem durch die Einbindung der Sport-Fachverbände.
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