Regulierung der digitalen Medien absolut wichtig

Kinderfreunde begrüßen den Vorstoß des Vizekanzlers Babler

Die Österreichischen Kinderfreunde zeigen sich erfreut, dass nun von Seiten der Politik offensichtlich konkrete Maßnahmen erwogen werden, um junge Menschen vor zu frühem und oft übermäßigem Konsum digitaler Medien und damit auch Konfrontation mit unpassenden Inhalten zu schützen.

„Alle Expert:innen sind sich einig, dass wir als Erwachsene hier eine Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen haben und wie bei anderen Gefahren und Süchten Kinder- und Jugendschutz umsetzen müssen“, ist Jürgen Czernohorszky, Bundesvorsitzender der Österr. Kinderfreunde, von den angekündigten Altersgrenzen durch Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler überzeugt.

Gleichzeitig ist den Kinderfreunden klar, dass es nicht bei Altersgrenzen bleiben kann: „Es braucht ein ganzes Maßnahmenbündel, denn Kinder und Jugendliche müssen nicht nur geschützt werden, sondern wir alle müssen auch kompetent werden im Umgang mit den unterschiedlichen digitalen Angeboten“, betont Czernohorszky weiter. Nicht zuletzt müssten natürlich auch die Anbieter in die Pflicht genommen werden, ihrer Verantwortung nachzukommen. Dabei mache ein europäisches Vorgehen am meisten Sinn, so Czernohorszky.

Die Kinderfreunde wünschen sich von den verhandelnden Politiker:innen, dass bei allen angedachten Maßnahmen auch die Meinung der jungen Menschen selbst mitberücksichtigt wird. Dann greifen sie noch besser.

Österreichische Kinderfreunde
Daniela Gruber-Pruner
Telefon: 06644148431
E-Mail: daniela.gruber-pruner@kinderfreunde.at
Website: https://www.kinderfreunde.at

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