AK Schweitzer zu Erbschaftssteuern: „Große Vermögen ohne Leistung dürfen kein Startvorteil fürs Leben sein“

Moderne Erbschaftssteuer betrifft nur Bruchteil der Bevölkerung

Die Arbeiterkammer hält die fehlende Erbschaftssteuer in Österreich für eine Gerechtigkeitslücke. Während Arbeitseinkommen besteuert werden, bleiben große vererbte Vermögen steuerfrei – mit spürbaren Folgen für Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Wer viel erbt, startet mit einem enormen Vorsprung ins Leben – ohne selbst dafür etwas geleistet zu haben. Das hat mit Leistungsgerechtigkeit nichts zu tun“, sagt Tobias Schweitzer, AK Bereichsleiter Wirtschaft. „Eine moderne Erbschaftssteuer würde nicht die breite Bevölkerung treffen, sondern nur sehr große Vermögen und wäre ein wichtiger Beitrag zur dringend notwendigen Sanierung des Budgets.“

Eine Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Millionenerbschaften würde weniger als 1 Prozent der Fälle betreffen, könnte aber Milliarden für Budget oder Pflegefinanzierung bringen. Je nach Modell wären Einnahmen von 1,5 bis 2 Milliarden Euro möglich.

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