
LR Rosenkranz: Ausbildung für Resozialisierung wichtig
Mehr Justizwachebeamte helfen nicht nur überlastetem System, sondern fördern auch Häftlinge beim Erlenen von Berufen
„Unsere Justizwache ist chronisch unterbesetzt und überlastet. Eine Erhöhung des Personals dient nicht nur der Sicherheit in unseren Haftanstalten, sondern ermöglicht eine bessere Ausbildung und damit erfolgreichere Resozialisierung der Häftlinge.“ So fasste Landesrat Rosenkranz bei einem Besuch der Justizanstalt Stein/Donau ihr Bild von der Lage vor Ort zusammen.
Rosenkranz forderte, dass die unter großem Personalmangel leidenden Justizvollzugsanstalten nicht zu bloßen Verschließzentren verkommen dürfen. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt sei die Ausbildung in den Gefängniswerkstätten gerade in Zeiten des Fachkräftemangels zu fördern.
Eine Aufstockung der Planstellen sei daher eine absolute Notwendigkeit, da der Mehrwert den Menschen in unserem Land gleich mehrfach hilft: Es sorge für größeren Schutz diesseits und jenseits der Gefängnismauern, unterstütze Häftlinge durch bessere Betreuung bei der Ausbildung und Reintegration, und nutze nicht zuletzt der heimischen Wirtschaft mit Mangelberufen durch Qualifizierungsmaßnahmen gerade bei jungen Menschen.
„Eine optimale Betreuung und Ausbildung von Häftlingen ist nur dann möglich, wenn die Systemerhalter unserer Justizwache nicht ständig am Limit arbeiten müssen und keine Zeit haben, um Ausbildungen zu beaufsichtigen“, bekräftigte Rosenkranz ihre Einschätzung.
Christoph Bathelt
Pressereferent
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