Schwer verletzter Welpe im Votivpark gefunden: Veterinäramt und TierQuarTier Wien bitten Bevölkerung um Hinweise

Was das Tierrettungsteam des TierQuarTier Wien am 2. Februar im Wiener Votivpark vorfand, war schwer zu ertragen: Die junge Hündin Mila, ein erst rund vier bis fünf Monate alter Welpe, wurde dort schwer verletzt und völlig auf sich allein gestellt aufgefunden. Die Art und Schwere der Verletzungen lassen den begründeten Verdacht auf Misshandlung zu.

Mila befand sich in ungepflegtem und deutlich abgemagertem Zustand, zeigte sich jedoch zutraulich gegenüber Menschen. Besonders auffällig waren die massiven Verletzungen an beiden Vorderbeinen: Das rechte Vorderbein war stark deformiert und wies eine offene, entzündete Wunde auf, das linke Vorderbein zeigte eine deutliche Fehlstellung sowie weitere Verletzungen.

HINWEISE AUF MASSIVE MISSHANDLUNG

Die Hündin wurde umgehend in eine Tierklinik gebracht und anschließend in die Obhut des TierQuarTier Wien übernommen. Bei den weiterführenden tierärztlichen Untersuchungen zeigte sich das volle Ausmaß ihres Leidens: Neben einer alten, unbehandelten Fraktur wurde eine schwere Strangulationsverletzung diagnostiziert. Nach aktuellem medizinischem Stand besteht der begründete Verdacht, dass ein Vorderbein über längere Zeit mit einem Seil oder ähnlichen Gegenstand abgeschnürt wurde. Die dadurch verursachte Durchblutungsstörung führte zu massiven Gewebeschäden, Entzündungen und erheblichen Schmerzen. Ein Fremdverschulden kann nicht ausgeschlossen werden. Der Zustand der jungen Hündin wird derzeit engmaschig überwacht. In regelmäßigen Abständen erfolgen Röntgenkontrollen, um beurteilen zu können, ob das betroffene Bein stabilisiert und erhalten werden kann. Eine Amputation steht als letzte medizinische Option im Raum und soll nur dann erfolgen, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt.

„_Die Verletzungen dieses jungen Hundes sprechen eine deutliche Sprache._“, so Thomas Benda, Betriebsleiter des TierQuarTier Wien. „_Was Mila angetan wurde, erschüttert uns zutiefst. Alles deutet darauf hin, dass sie schwere Misshandlungen erlitten hat. Unser ganzer Fokus liegt nun darauf, ihr medizinisch bestmöglich zu helfen und ihr trotz dieses Leids eine Zukunft ohne Schmerzen zu ermöglichen_.“

BEVÖLKERUNG UM HINWEISE GEBETEN

Das TierQuarTier Wien und das Veterinäramt der Stadt Wien bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die Mila erkennen, Hinweise zu ihrer Herkunft oder Vorgeschichte geben können oder am 2. Februar Beobachtungen im Bereich des Votivparks gemacht haben, werden ersucht, sich zu melden. Möglicherweise erkennt jemand die Hündin auf einem der veröffentlichten Fotos wieder.

Hinweise nimmt das Fundservice für Haustiere der Stadt Wien unter der Telefonnummer 01/4000-8060 entgegen.

HOHE KOSTEN DURCH SCHWERE VERLETZUNGEN

Schwer verletzte Tiere wie Mila bedeuten für ein Tierheim nicht nur eine große emotionale Verantwortung, sondern auch einen erheblichen finanziellen Aufwand. Die aufwendige medizinische Versorgung umfasst intensive tierärztliche Betreuung, wiederholte Röntgenuntersuchungen, Schmerztherapie, Spezialfutter sowie langfristige Pflege. Diese Kosten sind ohne Unterstützung von außen kaum zu bewältigen. Wenn Sie Mila unterstützen wollen, können Sie das hier tun: https://www.tierquartier.at/deine-hilfe-fuer-mila/

DAS TIERQUARTIER WIEN – DAS ZUHAUSE AUF ZEIT FÜR TIERE IN NOT

Das TierQuarTier Wien ist eines der modernsten Tierheime Europas – es entspricht den höchsten Standards einer zeitgemäßen Tierbetreuung und definiert Tierschutz in Wien auf ganz neuer Ebene. Alle Tiere werden während ihres Aufenthaltes bestens medizinisch versorgt, professionell gepflegt und betreut, während sie auf ihr neues, artgerechtes Zuhause warten.

Anna Hofstätter
TierQuarTier Wien
Süßenbrunner Straße 101, 1220 Wien
Mobil: +43 660 80 49 703
E-Mail: a.hofstaetter@tierquartier.at
www.tierquartier.at

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