KV PROPAK: Keine Einigung in dritter Runde

Angebot zwischen 0 und 1% für Gewerkschaft GPA inakzeptabel

In der dritten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der PROPAK-Industrie (Herstellung von Produkten aus Papier und Karton) konnte keine Einigung erzielt werden. Das Angebot der Arbeitgeber liegt aktuell zwischen 0 und 1% – und entspricht damit einer durchschnittlichen Erhöhung von knapp über 20 Euro. Zusätzlich soll die Arbeitszeit bei Schichtarbeit erhöht werden. Für das Verhandlungsteam der Gewerkschaft GPA ist das inakzeptabel!

„Die aktuell angebotenen Null- bis Minimalerhöhungen sind noch weit von einem tragbaren Kompromiss entfernt. Deshalb werden wir die Beschäftigten nun in Betriebsversammlungen über den aktuellen Verhandlungsstand informieren“, so Bernhard Hirnschrodt, zuständiger Wirtschaftsbereichssekretär der Gewerkschaft GPA.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Branche gestalten sich aufgrund von Umsatz- und Produktionsrückgängen weiterhin schwierig. Trotzdem konnte bis auf wenige Ausnahmen weiterhin positive Ergebnisse erwirtschaftet werden. „Niemand bestreitet, dass die Ausgangslage keine einfache ist. Doch die Beschäftigten spüren die gestiegenen Kosten jeden Tag an der Supermarktkasse oder bei der Stromabrechnung. Eine durchschnittliche Erhöhung von knapp über 20 Euro hat angesichts dessen nichts mit einem fairen oder realistischen Angebot zu tun!“, betont Hirnschrodt weiter.

„Wir erwarten uns in der nächsten Verhandlungsrunde ein verbessertes Angebot, dass der tatsächlichen Leistung der Kolleginnen und Kollegen entspricht“, so Hirnschrodt abschließend.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 24. Februar statt.

Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
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