ÖVP Frauen: Wer den Gender Pay Gap kleinredet, vergisst den Langzeiteffekt

Equal Pay Day zeigt Fortschritte, aber strukturelle Unterschiede wirken bis in die Pension

Der Equal Pay Day fällt heuer auf den 11. Februar. Er markiert jenen Tag, bis zu dem Frauen rechnerisch „gratis“ arbeiten, während Männer bereits ab dem 1. Jänner Einkommen erzielen. Dass der Equal Pay Day heuer früher im Kalenderjahr liegt, zeigt, dass Maßnahmen zur Verbesserung fairer Einkommenschancen Wirkung entfalten. Gleichzeitig ist klar, dass echte Gleichstellung am Arbeitsmarkt noch nicht erreicht ist.

„Der Equal Pay Day ist ein wichtiges Signal. Maßnahmen zur Verbesserung der Lohntransparenz, zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gezielte arbeitsmarktpolitische Schritte zeigen schrittweise Wirkung. Dennoch bestehen weiterhin strukturelle Unterschiede, die faire und gleichwertige Bezahlung über alle Branchen und Lebensphasen hinweg erschweren“, betont Juliane Bogner-Strauß, Bundesleiterin der ÖVP Frauen.
Diese Unterschiede wirken weit über das Erwerbsleben hinaus: „Branchen- und Berufswahl, hohe Teilzeitquoten sowie Betreuungs- und Pflegeverpflichtungen führen nicht nur zu geringerem Einkommen, sondern auch zu niedrigeren Pensionsansprüchen. Einkommensgerechtigkeit entscheidet über finanzielle Unabhängigkeit bis ins Alter. Wer den Gender Pay Gap kleinredet, vergisst den Langzeiteffekt“, so Bogner-Strauß abschließend.

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