SPÖ-Himmer begrüßt Vorarbeiten zu einer Gemeinsamen Schule

Zur Ankündigung des Bildungsministers, Modellregionen für eine längere Volksschulzeit vorzubereiten, betont SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer heute, Dienstag: „Alle Ideen, die Kinder länger gemeinsam lernen lassen und die Entscheidung für die weiterführende Schule nach hinten verschieben, sollten ernsthaft geprüft werden. Kinder länger in ihrer gewohnten Lernumgebung zu fördern, ist sinnvoll und stärkt Chancengerechtigkeit.“ ****

Himmer erinnert daran, dass die Idee der Gemeinsamen Schule, in der Kinder länger gemeinsam lernen, eine ureigene SPÖ-Idee ist: „Es ist erfreulich, dass dieser Ansatz nun in Pilotprojekten aufgegriffen wird. Die SPÖ setzt seit Jahrzehnten auf das Prinzip, dass Bildung nicht früh auseinanderreißen, sondern Zusammenhalt und Entwicklung fördern sollte.“

Auch der Vorschlag für eine verlängerte sechsjährige Volksschule könne eine Chance sein. Gleichzeitig weist der SPÖ-Bildungssprecher darauf hin, dass sich das Projekt noch in einem sehr frühen Stadium befindet und ein klares Konzept benötigt: „Auch wenn die Volksschule sechs Jahre dauert, muss der Übergang zu weiterführenden Schulen gesichert sein. Hier ergeben sich neue Fragen.“ Zudem dürfe es nicht zu einer dritten parallelen Schulform kommen. „Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger unterschiedliche Angebote für die 10- bis 14-Jährigen in Österreich“, betont Himmer abschließend. (Schluss) eg/lw

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