„WELTjournal / WELTjournal +“: „Die Jugend der Ukraine – 4 Jahre Krieg“ und „Ukraine – die Vermissten des Krieges“

Am 11. Februar ab 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Seit vier Jahren herrscht Krieg in der Ukraine, die junge Generation wächst in Angst und Ungewissheit auf. Mit der Verschärfung der Kämpfe steigt auch die Zahl der Opfer, jeden einzelnen Tag werden auf beiden Seiten Hunderte Menschen getötet oder verletzt. Das „WELTjournal“ zeigt dazu am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON die Dokumentation „Die Jugend der Ukraine – 4 Jahre Krieg“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.20 Uhr „Ukraine – die Vermissten des Krieges“.

WELTjournal: „Die Jugend der Ukraine – 4 Jahre Krieg“

Im „WELTjournal“ erzählen vier junge Ukrainer und Ukrainerinnen, wie sich ihr Leben mit dem russischen Angriffskrieg verändert hat. Der 26-jährige Plombir meldete sich freiwillig zur Armee und wurde an der Ostfront schwer verwundet. Die 15-jährige Hannah kann nicht mehr zur Schule gehen. Seit ihr Zuhause bombardiert wurde, lebt sie in Bunkern und provisorischen Unterkünften. Napoleon ist Soldat und Vater eines kleinen Sohnes, den er monatelang nicht sehen kann. Viele seiner Kameraden sind gefallen. Der 26-jährige Timur hat eine Hilfsorganisation gegründet, die sich der Rettung von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Charkiw widmet. Täglich trotzt er dem Granatfeuer, um die meist älteren Bewohnerinnen und Bewohner in Sicherheit zu bringen, die weiterhin in den Geisterstädten nahe der Frontlinie leben. Gestaltung: Charles Comiti

WELTjournal +: „Ukraine – die Vermissten des Krieges“

Zehntausende Menschen werden seit Kriegsbeginn in der Ukraine vermisst. Ob sie im Kampf gefallen oder in russische Gefangenschaft geraten sind, ist unklar. Von Dnipro bis Odessa suchen Tausende Frauen nach ihren Männern, Söhnen, Brüdern oder Vätern. „WELTjournal +“ begleitet drei Frauen auf der Suche nach ihren Ehemännern – zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Sie gründen Netzwerke, klappern Behörden ab und durchforsten soziale Medien nach russischen Propaganda-Videos mit Leichen oder Kriegsgefangenen. Der Film zeigt den Krieg aus Sicht der Frauen, die nicht nur mit der Abwesenheit eines geliebten Menschen umgehen müssen, sondern auch mit der quälenden Ungewissheit, was ihm zugestoßen ist. Gestaltung: Anne Poiret

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