
Schutz der Mur: Slowenische Regierung stoppt endgültig alle Kraftwerkspläne – BILDER
WWF begrüßt Konzessionsentzug für acht geplante Wasserkraftwerke an der Mur an der Grenze zur Steiermark – Weg frei für Renaturierung im UNESCO-Biosphärenpark
Ein Meilenstein für den Schutz eines der letzten großen frei fließenden Flüsse Mitteleuropas: Die slowenische Regierung hat die Konzession für Planung und Errichtung von acht geplanten Wasserkraftwerken an der Grenze zur Steiermark mit Ende Jänner endgültig widerrufen, berichtet die Naturschutzorganisation WWF. Dem Energiekonzern „Slowenische Draukraftwerke Maribor“ wurde damit formell jede Grundlage für den Bau neuer Staustufen entzogen. Der WWF begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich und sieht den Weg frei für eine rasche und ambitionierte Renaturierung der Mur im Rahmen des künftigen EU-Wiederherstellungsplanes. „DIE SLOWENISCHE REGIERUNG HAT ENDLICH NÄGEL MIT KÖPFEN GEMACHT. DAMIT SETZT SIE DEN SCHUTZ DER FREI FLIESSENDEN MUR ALS TEIL DES UNESCO-FÜNF-LÄNDER-BIOSPHÄRENPARKS MUR-DRAU-DONAU KONSEQUENT FORT. DAS IST EIN STARKES SIGNAL FÜR KOMMENDE GENERATIONEN“, sagt Arno Mohl, Programmleiter Mur-Drau-Donau beim WWF Österreich.
WWF Österreich
Lara Hocek
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