
NEOS Wien/Bakos: „ÖVP und Gewerkschaft dürfen Reformen für unserer Kinder nicht länger blockieren“
NEOS-WIEN BILDUNGSSPRECHERIN DOLORES BAKOS ZIEHT POSITIVE BILANZ ÜBER EIN JAHR PINKE BILDUNGSREFORMEN IM BUND UND IN WIEN. GLEICHZEITIG WARNT SIE VOR DER „ZUKUNFTSVERGESSENHEIT“ DER ÖVP UND GEWERKSCHAFT, DIE NOTWENDIGE MODERNISIERUNGEN IN DEN SCHULEN BLOCKIEREN.
„In nur einem Jahr Regierungsbeteiligung haben NEOS im Bildungsbereich mehr bewegt als die ÖVP in den letzten Jahrzehnten zusammen“, hält Dolores Bakos fest. Mit konkreten Maßnahmen wie dem Chancenbonus, der verpflichtenden Sommerschule, der Suspendierungsbegleitung und klaren Regeln wie dem Handyverbot an Schulen habe man bewiesen: Reformen sind möglich, wenn der politische Wille da ist.
„Dieses Tempo scheint manche in der ÖVP und der Gewerkschaft zu überraschen – wer jahrelang den Stillstand verwaltet hat, kommt bei echter Veränderung offenbar ins Stolpern.“
WIEN ALS VORREITER BEI ENTLASTUNG UND PERSONAL
Wenig Verständnis hat Bakos auch für die Zukunftsvergessenheit der jüngsten Kritik der Lehrergewerkschaft an den umgesetzten Reformen. „Während Eltern und Lehrer:innen seit Jahren auf Reformen warten, und die Gewerkschaft sich nur beklagt, handeln wir in Wien: Wir haben an den Schulen bereits sehr viel an Entbürokratisierungsarbeit geleistet, indem 80 Prozent der Erlässe gestrichen wurden. Unsere Lehrer:innen sollen zurück zum Wesentlichen: Unterrichten statt verwalten.“
Auch die Personalsituation zeigt eine klare Handschrift: Stellen für Schulpsychologie und Schulsozialarbeit wurden im Zuge der Reformen endlich aufgestockt, School Nurses und Mental-Health-Angebote an Schulen bauen wir in Wien kontinuierlich weiter aus. Ebenso sorgen multiprofessionelle Teams für gezielte Unterstützung an den Wiener Schulen.
SCHULE VON MORGEN: MEDIENKOMPETENZ IST DEMOKRATIEPOLITIK
Die aktuelle Aufregung um die Anpassung der Lateinstunden bezeichnet Bakos als Reformverweigerung. Latein bleibe ein wertvoller Teil des Angebots, doch der Fokus müsse sich verschieben. „Wir leben in einer Welt von KI, Deepfakes und digitalen Filterblasen. Wer Kindern heute den Zugang zu Informatik, KI-Wissen und Medienkompetenz verwehrt, nur um starr an alten Stundenplänen festzuhalten, handelt verantwortungslos gegenüber der nächsten Generation“, so Bakos. Durch die schulautonome Gestaltung bleibe genug Raum für Tradition und Humanismus, aber die Pflicht müsse der Zukunft gehören.
APPELL AN DIE ÖVP: REFORMPARTNERSCHAFT STATT KAMPAGNEN
Abschließend findet Bakos klare Worte zur Blockadehaltung der ÖVP: „Das ewige ‚Nein‘ zu jeder Reform ist der Grund, warum unser Bildungssystem so lange festgesteckt ist. Wir laden die ÖVP ein, sich konstruktiv an der Reformpartnerschaft zu beteiligen, statt mit gezielter Stimmungsmache gegen den Aufschwung zu arbeiten. Unsere Kinder haben ein modernes Schulsystem verdient, das sie fit für die Anforderungen von morgen macht.“
NEOS Wien Rathausklub
Christoph Pflug
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