Ehrenzeichen-Überreichung in St. Pölten

LH Mikl-Leitner: „Comeback der Zuversicht ist notwendig“

Insgesamt 40 Ehrenzeichen überreichte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Dienstag im Sitzungssaal der Bildungsdirektion für Niederösterreich in St. Pölten. Darunter befanden sich 31 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, eine Gedenkmedaille des Landes Niederösterreich, vier Berufstitel sowie vier Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Erstmals fand die Verleihung in der Bildungsdirektion statt, da der Landtagssaal aufgrund der gesetzlich verankerten Barrierefreiheit umgebaut wird.

„Wir brauchen ein Comeback der Zuversicht“, sagte Mikl-Leitner, die auch betonte: „Erfreulich ist, dass die Inflation deutlich sinkt. Jetzt muss nur noch das Wirtschaftswachstum steigen – und damit die Zuversicht bei den Betrieben sowie bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.“ Den heute ausgezeichneten Persönlichkeiten komme dabei eine wichtige Rolle zu: „Sie sind wichtige Vorbilder – Persönlichkeiten, die durch ihren Einsatz, ihre Erfahrung und ihr Wissen unser Land vorangebracht haben und weiter voranbringen.“ Mit dem heutigen Dank des Landes sei auch die Bitte verbunden, sich weiterhin zu engagieren: „Wir brauchen Ihren Einsatz, Ihren Mut und Ihren Optimismus und Sie sind ein gutes Beispiel und Vorbild für andere.“

Mit Blick auf die Kinderbetreuungsoffensive zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf erklärte die Landeshauptfrau, dass „in keinem anderen Bundesland derzeit mehr Kindergartengruppen entstehen.“ Niederösterreich liege bei der Betreuungsquote im Bundesländervergleich auf Platz eins. Gemeinsam mit den Gemeinden habe man Niederösterreich zum „Familienland Nummer eins“ in Österreich weiterentwickelt. Beim Thema Kinder gehe es jedoch nicht nur um Infrastruktur, sondern auch um einen gesellschaftlichen Wandel. Es brauche mehr Mut und Zuversicht, um „Ja zu Kindern“ zu sagen. Kinder seien eine Bereicherung und ein Geschenk – wer sich für Kinder entscheide, übernehme Verantwortung, hielt sie fest.

Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung meinte die Landeshauptfrau, für die beste Zukunft unserer Kinder sei auch eine leistungsfähige Gesundheitsinfrastruktur entscheidend. In diesem Zusammenhang verwies Mikl-Leitner auf den „Gesundheitsplan 2040+“, der von Expertinnen und Experten ausgearbeitet und parteiübergreifend beschlossen wurde. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Landeskliniken sowie in den Pflegeheimen sprach sie Respekt, Dank und Anerkennung aus und sicherte ihnen volle Unterstützung zu.

Stellvertretend für die Geehrten dankte Friedrich Faulhammer für die Auszeichnung, die Anerkennung für Geleistetes und Motivation für weiteres Engagement sei: Die Anwesenden würden die Verbundenheit mit dem Land sowie ihr Engagement für Niederösterreich an die nächsten Generationen weitergeben.

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