
FPÖ – Brucker: Rot-Pink weiter für Gedenktafel für millionenfachen Massenmörder Stalin
Ablehnung der Tafel-Entfernung zeigt ideologisch selektive Erinnerungspolitik
Scharfe Kritik übt der Wiener FPÖ-Kultursprecher LAbg. Lukas Brucker an der Ablehnung des FPÖ-Antrags zur Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses betreffend die Entfernung der sogenannten Stalin-Gedenktafel in der Schönbrunner Schlossstraße 30 in Wien Meidling. „Rot-Pink hält weiterhin schützend die Hand über eine Gedenktafel für einen der größten Massenmörder der Geschichte“, so Brucker.
Bereits im Dezember 2024 hatte der Wiener Gemeinderat einstimmig beschlossen, Entfernung der Stalin-Gedenktafel zu prüfen. „Fast ein Jahr später ist nichts geschehen. Kein sichtbarer Fortschritt, keine transparente Information, keine Entscheidung. Das ist ein politischer Stillstand auf Kosten der historischen Verantwortung“, kritisierte Brucker im Rahmen der Gemeinderatsdebatte.
Josef Stalin war verantwortlich für systematische politische Morde, Massendeportationen, Zwangskollektivierungen und Hungersnöte, denen Schätzungen zufolge bis zu 60 Millionen Menschen zum Opfer fielen. „Dass in Wien – als einziger westeuropäischer Stadt – eine Gedenktafel existiert, die den Aufenthalt dieses Diktators hervorhebt, ist aus demokratiepolitischer und moralischer Sicht untragbar“, betonte Brucker.
Ein Gemeinderatsbeschluss sei kein unverbindlicher Wunschzettel, sondern ein klarer politischer Auftrag. „Wenn Beschlüsse dieses Hauses über ein Jahr hinweg ignoriert werden, beschädigt das die Glaubwürdigkeit der Politik insgesamt. Wir werden weiterhin darauf drängen, dass dieser Beschluss endlich umgesetzt wird“, kündigte der freiheitliche Kultursprecher an.
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