
Hergovich: Nur Top-Verdiener sind für FPÖ Leistungsträger
Freiheitliche kennen das Lohnniveau in Österreich nicht
„Die selbsternannte soziale Heimatpartei FPÖ kennt offenbar die Einkommenssituation im Land nicht. Die Höchstbeitragsgrundlage in Österreich liegt inzwischen bei 6930 Euro. Für die FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Berlakowitsch sind nur Menschen, die deutlich mehr verdienen, der Mittelstand. Offenbar ist der abgehobenen FPÖ nicht bewusst, dass normale Angestellte und Arbeiter, die täglich leisten, nicht 6930 Euro pro Monat verdienen. Das entspricht nicht der Realität. Die überwältigende Mehrheit der unselbständigen Beschäftigten verdient unter der Höchstbeitragsgrundlage. Warum sie alle prozentuell deutlich mehr Sozialversicherungsbeitrag zahlen müssen als die Top-Verdiener, versteht kein Mensch“, sagt SPÖ NÖ-Vorsitzender Sven Hergovich und ergänzt:
„Es ist nur fair, wenn alle Menschen im Land zum Gesundheitssystem beitragen – das sehen auch viele Top-Verdiener so. Warum die Sekretärinnen und Sekretäre im FPÖ-Klub prozentual mehr ins Gesundheitssystem einzahlen als die Abgeordnete Berlakowitsch und noch viel mehr als der Klubobmann Kickl versteht kein Mensch. Fair wäre es, wenn Kickl genauso viel beitragen würde wie sein Sekretariat, die Fahrer oder die Menschen, die ihm sein Mittagessen kochen und bringen. Davon hätte auch Herbert Kickl etwas, denn das Gesundheitssystem würde enorm profitieren. Eine echte Milliarde an Mehreinnahmen würde zu viel besseren Gesundheitsleistungen führen. Davon profitieren dann auch Kickl und Berlakowitsch als Patienten.“
SPÖ Niederösterreich
Daniel Steinlechner
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