
Standesvertretung der Pädagogischen Hochschulen vs. Uniko
Laut einem Bericht im _DerStandard_ schlägt die Universitätskonferenz der öffentlichen Universitäten (Uniko) vor, die Pädagogischen Hochschulen aufzulösen und die gesamte Lehrerinnen- und Lehrerbildung an den Universitäten zu verankern. Betroffen seien dadurch nach den Vorstellungen der Uniko auch das Lehramtsstudium für die Primarstufe, die Berufsbildung, aber auch die Fort- und Weiterbildung. Als eine der Begründungen wird u.a. angeführt, dass dadurch die Qualität angehoben werde, „zumal die Verbindung zur wissenschaftlichen Forschung an den Unis enger sei.“
Diese Pläne werden seitens der Standesvertretung PH (Gewerkschaft und Personalvertretung) aus mehreren Gründen entschieden abgelehnt!
Damit würde u.a. die Lehrkräfte(aus)bildung sicherlich noch weiter verwissenschaftlicht bzw. theoretisch ausgerichtet und die traditionellen Stärken der Pädagogischen Hochschulen inklusive ihrer Praxisschulen, wie etwa eine kompetente didaktische Ausbildung und eine hohe Praxisorientierung, gingen völlig verloren. Damit die Qualität insgesamt tatsächlich angehoben wird, sollten sich die Universitäten eher an den Pädagogischen Hochschulen orientieren.
Die Standesvertretung PH fordert im Gegensatz zur Uniko eine weitere Aufwertung und Stärkung der Pädagogischen Hochschulen als eigenständige tertiäre Bildungseinrichtungen sui generis.
Zentralausschuss für die Bundeslehrpersonen oder
Hochschullehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen und
Bundesfachgruppe PH in der GÖD
HS-Prof. Mag. Dr Jörg Spenger, BEd
Telefon: 066488848061
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