Volksbanken mit gutem Ergebnis nach Steuern

Der Volksbanken-Verbund konnte im Geschäftsjahr 2025 sein Ergebnis nach Steuern um rund 14 Prozent steigern und verzeichnet weiterhin Wachstum bei Einlagen und Kreditvolumen.

Der Volksbanken-Verbund setzt seine Wachstumsstrategie fort – dieser Erfolg schlägt sich in den vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 nieder. Das Jahresergebnis nach Steuern verbesserte sich um 14,2 Prozent auf 150,1 Mio. Euro. Auf der Passivseite der Bilanz stiegen die Einlagen der Kundinnen und Kunden gegenüber dem Stichtag des Vorjahres auf 23,6 Mrd. Euro (+1,5 Prozent). Die Ausleihungen an Kundinnen und Kunden lagen zum Stichtag 31.12.2025 bei 23,6 Mrd. Euro, ein Plus von 1,5 Prozent.

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Rund 95 Prozent unserer Finanzierungen erfolgen in Österreichs lokalen Wirtschaftsräumen und beleben damit die Wertschöpfung. Als österreichische Regionalbank haben wir den beginnenden Aufschwung 2025 aktiv unterstützt und im Verbund rund 1,5 Milliarden Euro an neuen Krediten an Privatkundinnen und -kunden vergeben. Das entspricht einem Wachstum von über fünf Prozent bei diesen Finanzierungen. Unser Ergebnis unterstreicht unsere Kundennähe und bestätigt den Kurs. Grundlage dafür ist unser konsequenter Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden.

Technologie setzen wir gezielt ein, um Nähe, Einfachheit und Zugänglichkeit weiter zu verbessern. Zugleich entwickeln wir unser Geschäftsmodell als verlässlicher Partner für persönliche wie unternehmerische Vorhaben kontinuierlich weiter“, sagt Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes.

VOLKSBANKEN-VERBUND VERBESSERT JAHRESERGEBNIS NACH STEUERN

Der Volksbanken-Verbund konnte im abgelaufen Geschäftsjahr 2025 sein Jahresergebnis nach Steuern von 131,5 Mio. Euro auf 150,1 Mio. Euro (+14,2 Prozent) verbessern. Möglich war dies unter anderem durch Kostendisziplin, einen auf 293,5 Mio. Euro gestiegenen Provisionsüberschuss (+5 Prozent), eine deutlich verringerte Risikovorsorge (-37,8 Prozent) und latente Steuern. Angesicht der rückläufigen Entwicklung bei den Zinsen – weitere vier Zinssenkungen seitens der EZB im Jahr 2025 – verzeichnete der Volksbanken-Verbund erwartungsgemäß einen Rückgang beim Zinsüberschuss auf 586,6 Mio. Euro (2024: 646,2 Mio. Euro). Zum Stichtag 31.12.2025 verzeichneten die Banken des Volksbanken-Verbundes Kundeneinlagen (Verbindlichkeiten gegenüber Kunden) von 23,6 Mrd. Euro, ein Zuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Die Höhe der von den Bankinstituten des Volksbanken-Verbundes an Privatpersonen und Unternehmen vergebenen Gelder (Forderungen an Kundinnen und Kunden) stieg im Gesamtjahr 2025 auf 23,6 Mrd. Euro (2024: 23,2 Mrd. Euro). Trotz regulatorischen Verschärfungen und dem Kreditwachstum ergibt das eine leicht verbesserte CET1 Ratio von 15,5 Prozent auf 15,6 Prozent, die weiteres Wachstum ermöglicht.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD: ERHOLUNG IN SICHT

Nach zwei Jahren in der Rezession war im Jahr 2025 eine leichte Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung erkennbar. Die OeNB etwa rechnet laut ihrer vorläufig letzten Prognose vom Dezember für das Gesamtjahr 2025 mit einem Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent. In den Jahren 2026 und 2027 soll sich das Wachstum auf 0,8 Prozent bzw. 1,1 Prozent erhöhen. „Folgt man den Erwartungen, hat Österreich 2025 die Trendumkehr geschafft und ist in kleinen Schritten auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Das stimmt uns zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Landes. Als Hausbank der Österreicherinnen und Österreicher, so wie der heimischen Wirtschaft, wollen wir dazu beitragen, dass sich der Wirtschaftsstandort Österreich im kommenden Jahr weiter positiv entwickelt“, sagt Gerald Fleischmann.

VOLKSBANK WIEN AG: HIGHLIGHTS DES VORLÄUFIGEN ERGEBNISSES 2025

Dem allgemeinen Marktumfeld folgend verzeichnete die VOLKSBANK WIEN AG im Einzelabschluss beim Nettozinsertrag einen Rückgang auf 123,6 Mio. Euro (-13,1 Prozent). Die Provisionserträge stiegen hingegen auf 98,2 Mio. Euro. Die Zentralorganisation des Volksbanken-Verbundes erzielte einen Jahresüberschuss (nach Steuern) von 75,6 Mio. Euro (2024: 52,5 Mio. Euro). Für die Steigerung um rd. 44 Prozent zeichnen unter anderem deutlich geringere Rückstellungen für Kreditrisiken verantwortlich. Ein Gutteil des Jahresüberschusses (61,9 Mio. Euro) stärkt als Rücklagen die Eigenkapitalbasis der Bank und steht für weiteres Wachstum zur Verfügung.

Weitere Informationen zum vorläufigen Jahresergebnis 2025 der VOLKSBANK WIEN AG und des Volksbanken-Verbundes können auf der Website unter www.volksbankwien.at/investor-relations in der Rubrik Berichte abgerufen werden.

DER VOLKSBANKEN-VERBUND

Der Volksbanken-Verbund ist eine österreichweit tätige Bankengruppe, zu der die acht regionalen Volksbanken, die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank sowie die Marke SPARDA-BANK zählen. Die Zentralorganisation des Verbundes ist seit Juli 2015 die VOLKSBANK WIEN AG. Der Volksbanken-Verbund verfügt über eine Bilanzsumme von rd. 32,9 Mrd. Euro und betreut mit 3.168 Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) in 231 Vertriebsstellen rund 1 Mio. Kundinnen bzw. Kunden in ganz Österreich (lt. vorläufiger Zahlen zum 31.12.2025, veröffentlicht am 19.02.2026). Weitere Informationen auf www.volksbank.at bzw. www.volksbank.at/nachhaltigkeit. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.

VOLKSBANK WIEN AG

Die VOLKSBANK WIEN AG ist mit 1.326 Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente Konzern) und 54 Vertriebsstellen in den Regionen Wien, Burgenland, Weinviertel, Waldviertel und Industrieviertel sowie der österreichweiten Marke SPARDA-BANK die größte der österreichischen Volksbanken. Neben dem eigenen Retailgeschäft erfüllt die VOLKSBANK WIEN AG seit Juli 2015 als Zentralorganisation auch übergeordnete Aufgaben für den Volksbanken-Verbund (lt. vorläufiger Zahlen zum 31.12.2025, veröffentlicht am 19.02.2026). Weitere Informationen auf www.volksbankwien.at bzw. www.volksbank.at/nachhaltigkeit. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.

VOLKSBANK WIEN AG
Mag. Miriam Daill
Leitung Unternehmenskommunikation, Unternehmenssprecherin
Telefon: +43 1 40137 – 0
E-Mail: miriam.daill@volksbankwien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender