
Kahlschlag an Wiener Gymnasien: Gewerkschaft schlägt Alarm wegen massiver Kürzungen und Intransparenz
Bis zu fünf Lehrkräfte pro Standort weniger. Die ÖPU/FCG kritisiert bewusste Intransparenz der Bildungsdirektion.
Alarmstufe Rot im Wiener Bildungswesen: An den Wiener Gymnasien (AHS) wird derzeit ein beispielloser Sparkurs gefahren. Die Österreichische Professoren Union – Fraktion Christlicher Gewerkschafter:innen (ÖPU/FCG) deckt nun auf, dass durch neue Berechnungsmodelle und versteckte Kürzungen massive personelle Einschnitte drohen. An einzelnen Standorten müssen bis zu fünf Lehrpersonen abgezogen werden, was auf Kosten der Unterrichtsqualität und der Angebote für Schüler:innen geht.
Was von der Bildungsdirektion (BD) Wien als administrative Anpassung präsentiert wurde, entpuppt sich bei genauerer Analyse als systematischer Entzug von Ressourcen. Besonders brisant: Die Gewerkschaft wirft der Behörde vor, entscheidende Änderungen in den Berechnungsmodellen bewusst nicht kommuniziert zu haben.
„Wir sprechen hier von einer bewussten Intransparenz. Ein umfassender Einblick wurde der Standesvertretung vorenthalten“, kritisiert Simon Lechner (AHS-Gewerkschaft Wien) scharf. Die ÖPU/FCG fordert eine sofortige Offenlegung aller Daten sowie eine Rücknahme der Kürzungen.
„Es kann nicht sein, dass die Bildungsqualität an Wiens Gymnasien durch Personalkürzungen ausgehöhlt wird, während man sich nach außen hin als Bildungsstadt inszeniert“, so der Tenor aus der Gewerkschaft.
Mag. Simon Lechner
Vorsitzender der ÖPU Wien
Mitglied der Bundesleitung der AHS Gewerkschaft
Telefon: 0664 46 38 288
E-Mail: simon.lechner@oepu.at
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