
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Die Arktis erwärmt sich schneller als der globale Durchschnitt – mit direkten Folgen für seltene Tiere. Weniger Meereis, wärmere Ozeanoberflächen und verschobene Nahrungsketten treffen besonders jene Arten, die an das Leben im Eis angepasst sind – darunter Eisbären, Walrosse, Ringelrobben und spezialisierte Seevögel wie die Elfenbeinmöwe. Hinzu kommt die Lebensraumzerstörung durch die rasant voranschreitende Öl-Industrie in vormals unzugänglichen Gebieten Grönlands und Kanadas. Der Schiffsverkehr beeinträchtigt Meeressäuger wie Grönlandwale bei der Kommunikation und auf ihren Wanderungen: „ALS HÄTTEN ES DIE TIERE IN DER ARKTIS NICHT SCHON HART GENUG, MIT DEN FOLGEN DER ERDERHITZUNG ZURECHT ZU KOMMEN. POLITISCHE INTERESSEN UND RESSOURCENGIER MACHEN ES IHNEN NOCH SCHWERER, IHRE JUNGEN GROSSZUZIEHEN UND GENÜGEND NAHRUNG ZU FINDEN”, sagt WWF-Artenschutz-Experte Georg Scattolin.
WWF Österreich
Leonhard Steinmann
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