CEU gibt Gewinner der Jubiläums-Kunstkommission bekannt

Siegerprojekt wird neues Landmark-Kunstwerk am Campus der CEU

Die Central European University (CEU) freut sich bekannt zu geben, dass Andreas Fogarasi als Gewinner der internationalen Kunstkommission anlässlich des 35-jährigen Jubiläums ausgewählt wurde. Der prämierte Entwurf mit dem Titel _„The Facades of CEU“_ wird als dauerhaftes öffentliches Kunstwerk am CEU-Campus im Wiener Bezirk Favoriten realisiert. Die Installation ist für Herbst 2026 geplant; die feierliche Enthüllung erfolgt im Rahmen der offiziellen 35-Jahr-Feierlichkeiten im November 2026.

Aus vier herausragenden Finalprojekten ausgewählt, überzeugte das Siegerkonzept durch seine prägnante künstlerische Vision sowie durch die eindringliche Auseinandersetzung mit den zentralen Themen der Ausschreibung: Resilienz, Diversität und die Entstehung neuer Formen von Gemeinschaft.

„Die Auswahlkommission war beeindruckt von der inhaltlichen Tiefe und konzeptuellen Klarheit des Vorschlags“, sagte Mathias Möschel, Prorektor für externe Beziehungen der CEU.

„Für mich ist dieses Projekt zutiefst persönlich. Seit vielen Jahren bin ich CEU verbunden – durch berufliche Kooperationen ebenso wie durch persönliche Beziehungen in Budapest. Eine durchgehende Linie von Fassade zu Fassade zu ziehen – von Budapest nach Wien – bedeutete für mich, nicht nur die architektonische Geschichte der Universität nachzuzeichnen, sondern auch ihre intellektuelle und menschliche Reise. Es ist eine Geste der Verbindung über Städte hinweg, über Momente des Wandels hinweg und über Gemeinschaften hinweg“, so der Preisträger Andreas Fogarasi.

ZUM SIEGERPROJEKT

Der Entwurf zeichnet die Bewegung der CEU von Budapest nach Wien nach und reflektiert damit die Geschichte einer Institution, die von Resilienz und Wandel geprägt ist. Mittels transparenter Vinyl-Applikationen auf der Glasfassade werden Umrisse ehemaliger CEU-Gebäude sowie prägende Momente ihrer Geschichte überlagert und zu einer vielschichtigen visuellen Erzählung verdichtet. So werden die Werte der CEU – Offenheit, Forschung und akademische Freiheit – für Studierende, Mitarbeitende und die breite Öffentlichkeit sichtbar und erfahrbar.

Die Auswahljury – bestehend aus der französischen Designerin Matali Crasset, dem Schweizer Partizipationskünstler San Keller, dem Wiener Architekten Michael Rieper sowie CEU-Prorektor Mathias Moschel – würdigte das Projekt für seine künstlerische Qualität, seine Realisierbarkeit und seinen reflektierten Dialog mit Vergangenheit und Zukunft der Universität.

„Ich wollte die Transformationsgeschichte der CEU präzise untersuchen und dieses Wissen sichtbar und zugänglich machen. Die Glasarchitektur in Wien steht für Offenheit und kontinuierliche Veränderung – Eigenschaften, die die Universität selbst definieren. Kunst kann hier einen Raum ohne Einschränkungen schaffen, einen Raum, der Grenzen überschreitet und die Werte der CEU allen vermittelt, die vorbeikommen – Studierenden, Nachbar*innen und der vielfältigen Öffentlichkeit dieses Bezirks“, erklärte Andreas Fogarasi.

Die Realisierungsphase beginnt im Frühjahr 2026 und umfasst die detaillierte Ausarbeitung des Designs, technische Planung sowie Produktion. Installiert wird das Werk in den öffentlich sichtbaren und zugänglichen Außenbereichen des CEU-Campus in der Quellenstraße. Mit seiner klaren, zeitgenössischen Formsprache setzt es ein starkes künstlerisches Zeichen im Bezirk Favoriten.

Als neues kulturelles Wahrzeichen des Stadtteils konzipiert, besitzt das Kunstwerk das Potenzial, zu einem identitätsstiftenden visuellen Bezugspunkt zu werden – vergleichbar mit dem Hundertwasserhaus für Wiens Landstraße – und Favoriten ein eigenes bildkräftiges Gebäude mit Kunst im und für den öffentlichen Raum zu geben.

WÜRDIGUNG DER FINALIST*INNEN

Die CEU dankt allen vier Finalist*innen für ihre außergewöhnlichen Beiträge und die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit der Ausschreibung:

* Solweig de Barry, Johannes Mundinger – _Echoes on Glass_
* Andreas Fogarasi – _The Facades of CEU_
* Kund Kopacz – _A Conference of the Birds_
* Danielle Pamp, Florian Aschka, Larissa Kopp, Siggi Sekira – _Crossroads to New Ways_

Jeder der eingereichten Entwürfe bot eine eigenständige und inspirierende Interpretation des Geistes der CEU und spiegelte das hohe Maß an Kreativität und kritischer Reflexion wider, das den internationalen Wettbewerb prägte.

ÜBER DIE KUNSTKOMMISSION

Im Oktober 2025 schrieb die CEU eine Kunstkommission für ein markantes, zeitgenössisches Werk aus, das anlässlich ihres 35-jährigen Bestehens den Geist der Universität einfängt – ihren Anspruch auf Freiheit, kritisches Denken und Gemeinschaft über kulturelle Grenzen hinweg. Ziel war es, Künstler*innen einzuladen, sich konzeptuell wie architektonisch mit dem urbanen Umfeld des Wiener Campus auseinanderzusetzen und ein dauerhaftes öffentliches Wahrzeichen zu schaffen.

ÜBER DIE CEU

Die 1991 gegründete Central European University ist eine gemeinnützige Privatuniversität mit Sitz in Wien und mehreren Forschungseinheiten in Budapest. Rund 1.500 Studierende aus über 100 Ländern absolvieren an der CEU Bachelor-, Master- und Doktoratsprogramme, die sowohl in den USA als auch in Österreich akkreditiert sind.

Mehr als 200 international anerkannte Professor:innen und Forschende gewährleisten ein exzellentes Betreuungsverhältnis sowie kontinuierliche internationale Sichtbarkeit durch renommierte Forschungspreise und Drittmittelprojekte.

Die CEU steht für Chancengleichheit, Diversität, offene Gesellschaften und Meinungsfreiheit – Werte die gelebt werden mit Initiativen wie der „Invisible University for Ukraine“.

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