Bundesheer: Heeressport setzt Maßstäbe bei den Olympischen Winterspielen 2026

Heeressportler gewinnen 12 von 18 Medaillen für Österreich

Mit einem starken Auftritt trug das Bundesheer maßgeblich zu Österreichs Medaillenbilanz bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo bei: Die Heeresportlerinnen und Heeresportler gewannen 12 von insgesamt 18 Medaillen für Österreich. Mit 3 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen stellte das Bundesheer zwei Drittel aller österreichischen Podestplätze. Das Bundesheer fördert die Athletinnen und Athleten gezielt und schafft damit die Grundlage für diese Erfolge.

„Das Bundesheer ist eines der erfolgreichsten Sport-Förderprogramme Österreichs. Unsere Heeressportlerinnen und Heeresportler haben bei den Olympischen Winterspielen 2026 gezeigt, dass Disziplin, Durchhaltevermögen und Teamgeist zum Erfolg führen. Sie haben das Bundesheer mit Einsatz und Stolz repräsentiert und damit auch ganz Österreich auf der internationalen Bühne würdig vertreten“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Gold sicherten sich Zugsführer Janine Flock im Skeleton, Zugsführer Alessandro Hämmerle im Snowboard-Cross sowie Korporal Jan Hörl im erstmals ausgetragenen Super-Team-Bewerb im Skispringen. In der Mixed-Teamstaffel im Rennrodeln holten Zugsführer Jonas Müller, Korporal Selina Egle, Korporal Lara Kipp, Zugsführer Thomas Steu und Zugsführer Wolfgang Kindl die Silbermedaille. Zwei weitere Silbermedaillen sicherte sich Gefreiter Johannes Lamparter in der Nordischen Kombination, jeweils auf der Normal- und auf der Großschanze. Je eine Silbermedaille gewannen Zugsführer Jonas Müller im Rennrodel-Einsitzer sowie Korporal Sabine Payer im Snowboard-Parallel-Riesenslalom. Die Zugsführer Thomas Steu und Wolfgang Kindl sicherten sich Silber im Rennrodel-Doppelsitzer. Bronze erzielten Korporal Matĕj Švancer im Big Air der Freeskier, Korporal Selina Egle und Korporal Lara Kipp im Rennrodel-Doppelsitzer sowie Gefreiter Johannes Lamparter und Korporal Stefan Rettenegger im Team-Sprint der Nordischen Kombination.

Das Heeresportzentrum fördert seit 1962 den österreichischen Spitzensport. In elf Heeres-Leistungssportzentren betreut das Bundesheer derzeit rund 495 Sportlerinnen und Sportler, darunter etwa 30 im Behindertensport. Heeresportler starten regelmäßig bei Olympischen und Paralympischen Spielen sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Das Bundesheer unterstützt die Athleten gezielt und schafft professionelle Trainingsbedingungen, wodurch es seit Jahrzehnten maßgeblich zu den sportlichen Erfolgen Österreichs beiträgt.

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